Einwurf

Die Ereignisse überschlagen sich. Als werktätige Oma komme ich da nicht hinterher. Zum Glück ist uns ja der Umsturz durch feindlich-negative Kräfte  die „Revolution Chemnitz“ erspart geblieben. Also, wäre ich der Geheimdienstoffizier, der sich diesen schönen Namen ausdenken mußte, ich hätte meine Kreation „Gruppe Karl-Marx-Stadt“ genannt. Die Erinnerung an selige RAF-Zeiten wäre drin und natürlich der Name des Gottseibeiuns, der an sich schon als Bürgerschreck sehr gut geeignet ist. Abstoßend wirken soll das ja auf den BRD-gehirngewaschenen Normalo. Da wäre dann vielleicht gar nicht mehr so aufgefallen, was die Sachsen doch für famose Kerle sind. Mit sieben Mann und einem Luftgewehr wollten sie bei nicht mal einem Monat Vorbereitungszeit die BRD zum Einsturz bringen. Das wurde ja im Netz rauf und runter thematisiert. Fast könnte man glauben, dass es von den Initiatoren (also den Diensten) so gewollt war. Na, zum Glück haben es ja die entsprechenden Dienste auch nicht an revolutionärer Wachsamkeit fehlen lassen und uns allen ist viel Unheil erspart geblieben. Wer redet da noch von ein paar Messermorden oder Vergewaltigungen. Da der Umsturz für den 3. Oktober geplant war, wäre wahrscheinlich ohnedies nicht viel draus geworden. Die Grökaz weilte ja in Israel, vielleicht war auch das ein geschickt geplanter Schachzug, ein Plan B sozusagen. Sie hätte sicher  nach der Machtübernahme durch die Sachsen in der BRD von Israel aus den Volkssturm Widerstand organisieren können. Leider wurde die Irminsul schon von Karl „dem Großen“ und seinen Schergen gefällt und Widukind ist auch schon getauft.

Ursprünglich wollte ich nur etwas über Grundgesetz und Verfassung schreiben.

Dieses Thema gibt immer wieder den Anlaß für mehr oder weniger sinnvolle Diskussionen. Die meisten Staaten haben geschriebene Verfassungen, Großbritannien z.B. hat eine solche nicht, wohl aber Gesetze, die bestimmte Grundlagen des Staates beschreiben und es gibt  Verfahren, um solche verfassungsmäßigen Prinzipien auszulegen und fortzuschreiben.

Eine Definition von „Verfassung“ habe ich hier gefunden: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/verfassung-48035/version-271293: Rechtliche Grundordnung eines Staates, Gesamtheit der geschriebenen und ungeschriebenen Rechtssätze über die Bildung, den Aufgabenkreis und die Organisation der obersten Staatsorgane, das Verhältnis der einzelnen Staatsorgane zueinander, die staatlichen Aufgaben, den staatsrechtlichen Aufbau des Staates und die Rechte des Bürgers gegen den Staat (Grundrechte). Die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland ist im Grundgesetz (GG) geregelt. (Fettgedrucktes ist von mir.)

Den letzten Satz finde ich besonders gut. So kann man es sehen und historisch ist es wohl so gewesen, daß das (geschriebene) Grundgesetz und die Verfassung fast deckungsgleich waren. Aber wie sagte doch Carlo Schmidt (einer der Väter des Grundgesetzes) so schön: „Wir haben keinen Staat zu errichten.“   https://youtu.be/l0bQ5VJDhwY

Da man in einem besetzten Gebiet, vor allem wenn es längere Zeit besetzt ist, ohne ein paar grundlegende Regelungen nicht auskommt, sieht die Haager Landkriegsordnung für solche Gebiete vor, ein Grundgesetz zu erstellen. Das ist für die Bundesrepublik Deutschland ja auch 1949 geschehen. In der sowjetischen Besatzungszone wurde 1946 zunächst ein Verfassungsentwurf für das Deutsche Reich erarbeitet: http://www.documentarchiv.de/ddr/1946/sed-verfassungsentwurf-ddr.html Als die Beziehungen zwischen den Besatzungsmächten problematisch wurden, wurde ausgehend von der sowjetischen Besatzungszone die Volkskongreßbewegung geschaffen, die letztlich am 7. Oktober 1949 als Reaktion auf die Annahme des Grundgesetzes in den westlichen Besatzungszonen in die Gründung der DDR mündete. Durch Beschluß der Volkskammer wurde eine modifizierte Variante dieser Reichsverfassung in Kraft gesetzt, auch unter dem Namen „Verfassung“. Im Jahre 1968 gab es sogar eine Volksaussprache und schließlich einen Volksentscheid zur Annahme einer Verfassung. Auch wenn es „Zettelfalten“ war, die BRD-Bürger durften noch nicht mal das.

Aber dann kam die „Wende“ und die „Wiedervereinigung“. Allenthalben wurde (ich kann nur für Sachsen sprechen) auch auf der Straße von einem Friedensvertrag und einer neuen Verfassung gesprochen. An der Stelle werden künftige Historikergenerationen viel zu tun bekommen (falls es dann wieder Universitäten gibt, die diesen Namen verdienen). Die gewendete Volkskammer der DDR hatte auch flugs einen Verfassungsentwurf parat: http://www.documentarchiv.de/ddr/1990/ddr-verfassungsentwurf_runder-tisch.html

An einem Friedensvertrag wurde ja auch gewerkelt. Der hieß dann 2+4 Vertrag und war selbstverständlich kein Friedensvertrag. Wie hätte das auch gehen sollen? Selbst wenn irgendjemand auf dieser weiten Erde einen Friedensvertrag hätte schließen wollen, mangels Gegenüber auf deutscher Seite wäre das nicht möglich gewesen, das Reich war nicht handlungsfähig. Das deutsche Volk, das ja (in einer Demokratie) Souverän ist, war zwar auf der Straße (in Mitteldeutschland), wurde aber so beschäftigt, daß die Konstitution ins Hintertreffen geriet. Doch halt, Rettung nahte: Nach dem Beitritt der DDR zur BRD wurde doch tatsächlich eine Verfassungkommission eingesetzt. Vielleicht würde sich das deutsche Volk doch noch eine Verfassung geben, ein souveränes Staatswesen konstituieren und dann Frieden schließen? Heraus kam das: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2012/37370491_kw02_verfassungskommission/207416, d.h. einige unbedeutende Änderungen, die Ablehnung von Volksentscheiden, zwei Grüne, die unter einigem Getöse die Verfassungskommission verließen, weil sie deren Sinnlosigkeit (oder was auch immer) erkannt hatten und die notdürftige Legitimation des neuen Artikel 23 GG. Letzterer kann schon deshalb niemals rechtmäßig sein, weil der alte Artikel einfach überschrieben wurde. Natürlich wurde das Grundgesetz beibehalten. Das Volk war längst von der Straße.

In diesem Zustand leben wir heute noch. Freilich erfüllt das GG die Funktion einer geschriebenen Verfassung, 40 Jahre, bis 1989, lief das auch recht gut. Um diese Verfassung zu schützen, wurde schon 1950 ein Bundesamt für Verfassungsschutz gegründet. Um sie zu hüten, trat 1951 das Bundesverfassungsgerichtsgesetz in Kraft. So lange die Lebenswirklichkeit nicht allzusehr vom geschriebenen Gesetz abwich, war das unproblematisch. Der Betrug war nicht so offensichtlich wie heute.

Das GG wird zwar auch immer mal verändert, um die ärgsten Verwerfungen notdürftig zu übertünchen (immerhin sind es weit über 100 Änderungen), aber ein so tiefer Riß zwischen kodifizierter „Verfassung“ (dem GG) und der Verfassung wie sie tatsächlich ist, klaffte in der Vergangenheit nicht. Nun heißt aber die Institution, von deren homepage mich auch heute(7.Oktober!!!) noch ein gewisser Herr Hans-Georg Maaßen angeblickt hat „Verfassungsschutz“ und der Verein, dem zur Zeit der Herr Professor Voßkuhle vorsitzt „Bundesverfassungsgericht“. Diese Namensgebung wird Gründe haben. Würden die sich „Grundgesetzschutz“ und „Bundesgrundgesetzgericht“ nennen, müßten sie ja tatsächlich das geschriebene GG schützen bzw. hüten. Das tun sie nicht. Auch den untergeordneten Instiutionen geht das GG komplett am Allerwertesten vorbei. Die Verfassung, d.h. die nicht kodifizierte, die uns ihre häßliche Fratze im täglichen Leben zeigt, schützen und hüten sie sehr wohl. Anders sind die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts z.B. zum Eurorettungsschirm, aber auch die Hinnahme des kalten Staatstreiches am 4. September 2015 durch die „staatlichen“ Institutionen nicht zu erklären.

Diese Zustände verdeutlichen,  daß der sog. „Rechtsstaat“ niemals existiert hat. Eine unabhängige Justiz hat es nie gegeben, nicht nur deshalb, weil die Staatsanwälte weisungsgebunden (an die Exekutive) sind und die Richter durch Exekutiv- und Legislativorgane gewählt werden. Solche Regelungen dienen nur der Absicherung der tieferliegenden Strukturen. Die Judikative, z.B. in Gestalt des Bundesverfassungsgerichts hütet nicht das GG, sondern die bestehende „Verfassungs“wirklichkeit, die ja wesentlich durch die Exekutive geschaffen wird. Ebenso wird nicht das GG geschützt, sondern die elende Wirklichkeit, die mit von der Exekutive geschaffen wurde. Die Legislative spielt innerhalb der Staatsgewalten keine große Rolle mehr. Allesamt sind sie aber zur Beute der Parteien geworden, was die Lage nur noch verschärft.

Wer anstrebt, durch eine Normenkontrollklage beim Bundesverfassungsgericht Recht im Sinne des GG zu bekommen, irrt von vornherein. Das GG wird zitiert, spielt aber praktisch keine Rolle. Zementiert und abgesichert wird das Handeln der Exekutivorgane und ihrer Schranzen („Verfassungs“wirlichkeit).

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Wir sind das Volk

verfassungDDR  Diese Losung wurde 1989 allenthalben auf den Demos gerufen. Damals verfehlte sie ihre Wirkung nicht. Wenn heute wieder landauf landab dieser Ruf ertönt, klingt er kraftvoll als Erinnerung an die damalige Zeit. Ich will auch nicht bestreiten, daß das Rufen einer solchen Losung den Beteiligten Kraft und Gemeinschaftsgefühl geben kann. Auf mich wirkt der Ruf heute trotzdem etwas hilflos und antiquiert.

Für die Herrschenden in der DDR (jedenfalls für die ohne tieferes Hintergrundwissen) klang der hunderttausendfach erschallende Ruf von der Straße bedrohlich. Sie betrachteten sich ja als legitime Vertreter des Volkes und beanspruchten auch die Definitionsmacht darüber, wer oder was das Volk sei.  Immer schwang dabei mit, daß es die Werktätigen, ehemals im Kapitalismus Unterdrückten und Ausgebeuteten (und noch ein paar andere) seien, was sich aus dem marxistisch-leninistischen (teleologischen) Geschichtsbild ja auch zwingend ergibt. In Deutschland war alles etwas komplizierter. Anfangs existierte ja noch ein deutsches Volk. Spätestens Anfang der 70er Jahre hatten sich Ost und West in der Teilung eingerichtet und in der DDR wandelte sich das deutsche Volk zum „Volk der DDR“. Ich hatte schon mal an anderer Stelle die damaligen scholastischen Spitzfindigkeiten bei der Definition von “ Nation“ und „Nationalität“erwähnt.

Es gab eine „Volkspolizei“ und eine „Nationale Volksarmee“, natürlich zum Schutz und zur Verteidigung der Interessen des Volkes. Das Parlament war die Volkskammer.

Artikel 4 der Verfassung von 1974 besagte: „Alle Macht dient dem Wohle des Volkes.“ So könnte ich endlos weiter aufzählen. 1989 stand aber das Volk, von den Herrschenden zunächst als Rowdys und feindlich-negative Kräfte diffamiert, auf der Straße. Jeden Montag ertönte es auf den Straßen vieler Städte der Republik immer kraftvoller „Wir sind das Volk“. Das traf die herrschende Ideologie an der richtigen Stelle und hebelte sie aus. Manch Volkspolizist und mancher Offizier der Volksarmee wird wohl sehr früh begriffen haben, daß hier der Souverän agierte und die (noch) Machthaber die Definitionsmacht über das, was das Volk sei, verloren hatten. Zum Wohle des Volkes,wie es auch Artikel 2 dieser o.g. Verfassung verlangte, agierten Honecker&Co. schon lange nicht mehr. So empfanden es damals breite Schichten. (Hier nochmal der Verweis auf die „revolutionäre Situation“ im vorigen Artikel.)

Ein Slogan zur richtigen Zeit am richtigen Ort bringt kein System zum Einsturz, kann aber e i n e sehr wirksame Waffe sein. (Man denke an die Marsaillaise während der französischen Revolution. Die zündende Melodie fehlt uns übrigens auch noch.)

Nun, wenn ich heute Merkel oder einer ihrer Paladine wäre und die Rufe „Wir sind das Volk“ hörte, würde ich denken „So what?“. Die beanspruchen doch gar nicht mehr Vertreter des Volkes zu sein. „Volk“ ist für diese Zombies des Kapitals so was von old school, wenn nicht Schlimmeres, nämlich nationalistisch, rassistisch oder einfach Naaazi. Dieser Ruf trifft weder die Herrschenden noch deren Machtapparat. Wer sich mit „Volk“ identifiziert, verliert für diese Clique ja gerade die in ihren Augen menschlichen Eigenschaften und Ansprüche. Über Menschenrechte und Todesstrafe in der EU müßte man gesondert schreiben, man lese z.B. Schachtschneider.

Man könnte nun einwenden, ja, aber das Grundgesetz. Ja, it´s only a piece of paper. Die beanspruchen nicht wie die Machthaber der DDR die Interpretationshoheit über das, was „Volk“, „Recht“ usw. ist, die sch…. wirklich darauf. Ein Volk gibt es in deren Weltsicht nicht (mehr). Dort, wo Menschen (?) glauben, sie gehörten einem Volk an, müssen sie zur Räson gebracht werden, so oder so.

So vollkommen aus der Luft gegriffen ist eine solche Haltung nicht. Oder hat das Deutsche Volk etwa in freier Entscheidung eine Verfassung beschlossen??? (GG Art. 146)

Jetzt fangt aber bitte nicht an, aus jeder Ecke mit den verschiedensten Rechtstheorien und Vorschlägen zu kommen, wie denn nun die Befreiung zu erlangen sei. Der VL hat neulich auch wieder ein Video mit einer Dame dazu gemacht. Gut, vielleicht nehmen die sich alle Lenin zum Vorbild. Der ging zu Beginn des ersten Weltkrieges auch in der Schweiz in die Bibliothek, las Hegel und fertigte Exzerpte an. Aber da gab es nichtmal im Ansatz eine revolutionäre Situation. Selbst wenn es eine gegeben hätte, er hätte ohne Kohle und mit wenigen Getreuen auch nichts ausrichten können, war aber vorbereitet, als er die Möglichkeit zum Eingreifen bekam.

Ich glaube aber, daß heute jeder Selbstverteidigungskurs und jeder noch so kleine Schritt in der Organisation des Widerstands wichtiger ist als das Philosophieren über staatsrechtliche und Eigentumsfragen. Die Zeit dafür wird auch wieder kommen. Die verschiedenen Theorien über Staat und Eigentum sollten aber nicht dazu dienen, den Kampf gegen den Völkermord zu lähmen.

LENIN, Maaßen und Merkel

https://sites.google.com/site/sozialistischeklassiker2punkt0/lenin/lenin-1915/wladimir-i-lenin-der-zusammenbruch-der-ii-internationale

Für den Marxisten unterliegt es keinem Zweifel, dass die Revolution unmöglich ist ohne revolutionäre Situation, wobei allerdings nicht jede revolutionäre Situation zur Revolution führt. Welches sind, allgemein gesprochen, die Anzeichen einer revolutionären Situation? Wir machen uns sicherlich keines Irrtums schuldig, wenn wir auf folgende drei Hauptmerkmale hinweisen: 1. Unmöglichkeit für die herrschenden Klassen, ihre Herrschaft in unveränderter Form aufrechtzuerhalten; diese oder jene Krise der „Spitzen“, Krise der Politik der herrschenden Klasse, dadurch Erzeugung eines Risses, durch den die Unzufriedenheit und Empörung der unterdrückten Klassen durchbricht. Für den Ausbruch einer Revolution genügt es gewöhnlich nicht, dass „die Unterschichten nicht mehr den Willen haben“, sondern es ist auch noch erforderlich, dass „die Oberschichten nicht mehr die Fähigkeit haben“, es in der alten Welse weiterzutreiben. 2. Verschärfung der Not und des Elends der unterdrückten Klassen über das gewohnte Maß hinaus. 3. Beträchtliche – aus den angeführten Ursachen sich herleitende – Steigerung der Aktivität der Massen, die sich in einer „friedlichen“ Epoche wohl ruhig ausplündern lassen, in stürmischen Zeiten aber durch die Gesamtheit der Krisenverhältnisse, ebenso aber auch durch die „Spitzen“ selbst zu selbständigem historischen Auftreten angetrieben werden.

Ohne diese objektiven Veränderungen, die nicht nur vom Willen einzelner Gruppen und Parteien, sondern auch vom Willen einzelner Klassen unabhängig sind, ist eine Revolution – der allgemeinen Regel nach – unmöglich. Die Gesamtheit dieser objektiven Veränderungen heißt eben revolutionäre Situation. Eine solche revolutionäre Situation lag in Russland 1905 vor, sie lag in allen Revolutionsepochen in Westeuropa vor; sie lag aber ebenso auch in Deutschland in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts vor und in Russland in den Jahren 1859-1861 und 1879/80, obwohl es in allen Fällen eine Revolution nicht gab. Warum? Weil nicht aus jeder revolutionären Situation eine Revolution entsteht, sondern nur aus einer Situation, in der zu den oben aufgezählten objektiven Wandlungen noch eine subjektive hinzukommt, nämlich: die Fähigkeit der revolutionären Klasse zu revolutionären Massenaktionen, genügend stark, um die alte Regierungsgewalt zu zerschmettern (oder zu erschüttern), – sie, die niemals, selbst in der Epoche der Krisen nicht, „fällt“, wenn man sie nicht „fallen lässt“.

 

 

ADAC

Das hätte ich jetzt nicht gedacht. Ich bin ein bischen traurig, weil ich gerade das Kündigungsschreiben an den ADAC rausgeschickt habe. Ob der Club das D noch im Namen führt, weiß ich nicht. Interessiert mich auch nicht mehr. Als ethnische Deutsche werde ich diesem Verein aber keinesfalls länger zumuten, meine Mitgliedschaft ertragen zu müssen.

1992  hat mich meine gute Patentante Annemie für den Club geworben. Er gab ihr Sicherheit bei evtl. Pannen. Auf mich traf das im Grund noch viel mehr zu, da ich mir zeitlebens nur alte Autos leisten konnte. Annemie bekam damals als Prämie ein schönes Werkzeugset, das mir weitergab. Mit der Ratsche habe ich immer nach dem Radwechsel die Muttern nochmal festgezogen und die Schraubenzieher und diverse Schraubenschlüssel versehen bis heute ihren Dienst. Ein Auto habe ich schon lange nicht mehr, leihe mir aber ab und zu eines. So bin ich im Club geblieben und habe auch die Rechtsschutzversicherung behalten. Aber Rechtsschutz gibt es auch woanders und der Club war halt pure Nostalgie, mit der jetzt Schluß ist.

Sachsen

Bis vor wenigen Jahren habe ich mich nicht als Sächsin gefühlt. Als Vogtländerin, als Leipzigerin, ja, aber Sachsen? Mental und sprachlich verbindet mich bestimmt mehr mit Leuten aus Halle, Greiz oder Altenburg als mit denen aus der Oberlausitz. Klar, wir stammen alle ein bischen von August dem Starken ab, der als Goldener Reiter in Dresden noch immer220px-August_der_Starke_(7949098050)  auf seine Landeskinder herabblickt und „helle, heeflich und heemticksch“ stimmt auch meist. Ganz abgesehen davon, daß hier die schönen Mädchen auf den Bäumen wachsen, doch ich bin eine alte Frau, das mögen andere beurteilen. Aber sonst?

Nun scheint etwas zu passieren und die Oma wird zur bekennenden Sächsin. Zugegeben, ein Millionärserbe, der um Sachsen eine Mauer errichten will (Mit dem Gedanken kann ich mich auch langsam anfreunden, Richtung Polen und Tschechien kann man die Mauer ja offenlassen.) und ein „Künstler“, der uns sogar mit Napalm bewerfen will, haben daran mitgewirkt. Um es klarzustellen, weder der Sohn von Martin Walser noch der „Künstler“ betreiben Volksverhetzung. Volksverhetzung ist, wenn eine Greisin unbequeme (törichte ??) Fragen stellt. Die muß dafür in der fdGO in den Bau. Die beiden Herren machen nur von ihrem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch, so wie es in einer „Demokratie“ üblich ist. Da darf man auch pauschalisieren, nur nicht alles und jeden, Besser- und Herrenmenschen zum Beispiel nicht. Und alle „Menschen“ sind wohl vor dem Gesetz gleich, nur das Pack oder die Populisten eben nicht, sind ja auch keine Menschen. Wieso „Populist“ in einer „Demokratie“ zum Schimpfwort geworden ist, das soll mir bitte mal einer erklären.

Nun fühle ich mich als Sächsin. Die drei großen sächsischen Städte haben jede auf ihre Weise in neuester Zeit Geschichte geschrieben, 1989 Leipzig, ab 2015 Dresden mit PEGIDA. Meine Meinung zu PEGIDA und deren Anführern, die ich hier auch schon mal geschrieben habe, hat sich nicht geändert, aber die Demos sind zum Vorbild für eine Bewegung in der ganzen Republik geworden. Und nun Chemnitz, selbst wenn die These (der ich auch zuneige)zutrifft, daß hier etwas provoziert werden sollte, so wird doch den bisher eher Gutgläubigen gezeigt wie das System tickt und viele wachen endlich auf. Sie begreifen, daß die Herrschenden und deren Medienhuren nicht gewillt sind zu differenzieren und zum Wohle des Volkes (von dem sie ausgehalten werden) zu handeln bzw. als Medien („vierte Gewalt“) die Herrschenden zu kontrollieren. Wenn also das Volk langsam mitkriegt was hier läuft, kann folgendes passieren: https://youtu.be/XcbUCVArd0g

Jemand, der eloquenter und empathischer ist als Frau Hayali hätte da auch nichts mehr ausrichten können, der Geist, jedenfalls bei den Chemnitzern, ist aus der Flasche. Über eine Woche offensichtliche Lügen und Verdrehungen über Chemnitz in den Medien nebst Sachsen-Bashing und (wahrscheinlich auf Anordnung des Wahrheitsministeriums) die Änderung eines Wikipedia-Artikels über die Chemnitzer OB haben tiefe Spuren hinterlassen. Die Erkenntnis, die ich schon 2015, noch in meiner ursprünglichen Tätigkeit mal formuliert hatte, macht sich breit: Es ist ab einem bestimmten Punkt egal, was Du sagst oder tust, wie rational und vernünftig es auch sein mag, Du bekommst ein Etikett aufgeklebt. Argumenten ist die Gegenseite nicht zugänglich.

Mir persönlich ist es schon lange egal, meinetwegen kann man mich Nazi, Rassist, homophob, fremdenfeindlich (warum eigentlich nicht xenophob?– wahrscheinlich, weil Xenophobie tatsächlich als Krankheit klassifiziert ist) nennen. Ich weiß, was und wer ich bin, ich verändere und entwickle mich, aber mit jemandem zu diskutieren, der mit solchen Propagandabegriffen um sich wirft, ist reine Zeitverschwendung. Die habe ich in meinem Alter nicht mehr. Auch Jüngere haben bestimmt Besseres zu tun. Hier könnte nun eine wirkliche politische Führungsfigur ansetzen und breite Kreise mobilisieren. So jemand ist aber nicht in Sicht. (Hayali mimt ja im Video die Nachdenkliche und Zuhörende, aber die Institution, für die sie tätig ist, ist eben eine solche Propagandaanstalt.)

Ich habe mich nicht zu rechtfertigen. Fertig. Laßt die Medienhuren links oder sonstwo liegen. Wir gehen unseren Weg. Ein paar Jahre nach 1989 dachte ich auch: „Die Enkel fechten es besser aus.“ Aber vielleicht müssen wir nicht auf die Enkel warten und können selber noch was tun.

Nun komme ich ja auch aus einer demokratischen Republik, sogar aus einer Deutschen Demokratischen Republik. Auch mit der ging es einmal zu Ende. Kurz vor Schluß versuchten die Herrschenden den Dialog mit den Bürgern: Ich habe mal ein paar links ausgegraben:

http://www.herbst89.de/startseite/leipzig-im-jahr-1989/oktober-1989.html 

http://www.taz.de/!1264463/

http://dynamic.faz.net/red/2014/epaper1989/1989-10-11.pdf

http://www.ddr89.de/chronik/1089/191089.html 

Nur mal so zur Erinnerung. Die Parallelen zum Auftritt des sächsischen Ministerpräsidenten in Chemnitz vergangene Woche  sind unverkennbar, auch wenn dessen Auftritt schon lange geplant war. So massives Polizeiaufgebot gab es aber bei den 1989er Dialogveranstaltungen nicht. Damals gab es auch einen Aufruf, initiiert von bedeutenden Künstlern (Christa Wolf fällt mir ein) „Für unser Land“. Sie wollten eine bessere DDR, aber der Zug war abgefahren (worden?). Es gab viele Pläne für eine Annäherung der beiden Deutschländer (Ulbricht hatte schon in den 60er Jahren eine Konföderation vorgeschlagen.). Aber offensichtlich mußte die schnelle Übernahme sein und sie wurde durchgezogen. Ich besitze noch die Kurzfassung eines sehr ausgewogenen Dossiers der Dresdner Bank zu Chancen und Risiken einer Währungsunion. Dort wurde keinesfalls für eine schnelle Währungsunion plädiert. Mitgenommen habe ich das Ding Anfang März 1990 auf der Leipziger Frühjahrsmesse. Am 1.Juli desselben Jahres wurde die Währungsunion umgesetzt. (Die Euro-Geschichte, die ja nicht unwesentlich von George Soros vorangetrieben wurde ist einer eigenen Betrachtung wert.)

Ein paar Jahre später (2001) kam dann aus der Bürgerrechtler-Ecke (jedenfalls aus der, in der sich die Aufrechten und/oder die versammelt hatten, die nicht mit Posten und Geld korrumpiert worden waren) das hier: https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wir-haben-es-satt.

Ich will nur sagen, wenn auch nur eine winzige Chance bestehen soll, daß die Interessen der einfachen, arbeitenden (eingeschlossen natürlich auch Alte, Kinder, Kranke usw.) Menschen berücksichtigt werden, dann muß eine viel umfangreichere Mobilisierung als 1989 erfolgen.

Nun hatte ja die CIA schon 2008 bürgerkriegsähnliche Zustände auch für Deutschland vorausgesagt. Spätestens seit dem Erfolg von Samuel Huntingtons „The Clash of Civilizations and the Remaking of World Order“ von 1996 dürfte klar sein, daß es sich bei solchen Werken nicht immer um geniale Voraussagen handelt, sondern um den Plan, der umgesetzt wird, um bestimmte, dahinter liegende Ziele zu erreichen. Auch die CIA hat damals wohl eher den Plan mitgeteilt. Die Washington Post berichtete darüber: http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/04/30/AR2008043003258.html?nav=rss_world&noredirect=on. Deutsche Medien bezogen sich meist auf diesen Artikel. Der später verstorben (wordene?) Udo Ulfkotte hatte damals ausführlicher darüber berichtet.

Bei den Chemnitzer Ereignissen und der Art und Weise wie medial und politisch mit ihnen umgegangen wurde, liegt daher schon der Gedanke nahe, daß etwas provoziert werden sollte. Die Justizministerdarstellerin hat sich ja auch geäußert:

„Die Ermittlungen in Chemnitz müssen laut Bundesjustizministerin Katarina Barley aufklären, inwieweit feindlich-negative Kräfte rechtsextreme Netzwerke hinter den Demonstrationen und ausländerfeindlichen Ausschreitungen stecken. „Wir dulden nicht, dass Kräfte im Dienste des Imperialismus Rechtsradikale unsere Gesellschaft unterwandern“, sagte die SPD-Politikerin der „Bild am Sonntag“.

Der Generalbundesanwalt beobachte die Ereignisse in Chemnitz sehr genau und tausche sich mit den sächsischen Behörden eng aus. „Es geht darum herauszufinden, welche Organisationen hinter der Mobilisierung rechter Gewalttäter stecken.““ (Quelle:https://www.welt.de/politik/deutschland/article181392564/Chemnitz-Justizministerin-Katarina-Barley-laesst-Rolle-von-rechtsextremen-Netzwerken-pruefen.html)

Der Generalbundesanwalt könnte ja auch den evtl. terroristischen Hintergrund der ständigen Messerstechereien und Vergewaltigungen prüfen, wo es doch so schöne Straftatbestände im Hinblick auf Terrorismus gibt, aber: siehe oben.

Man darf auf das Totentanzkonzert am Montag gespannt sein.

 

Morgen

…geht mal wieder die Arbeit los. bei der Zeitarbeitsfirma habe ich gekündigt und meinen bisherigen Neben- zum Hauptjob gemacht. Der Vertrag wurde ja schon im März geschlossen, wurde jetzt stundenmäßig aufgestockt, bleibt aber  bis Jahresende befristet. Mal sehen, was so kommt. Vielleicht gehe ich dann doch nächsten Monat zum Arbeitsamt wie es meine Pflicht wäre, um drohende Arbeitslosigkeit zu signalisieren. Interessieren würde es mich schon wie es dort so läuft, aber wahrscheinlich werde ich meine Zeit nicht an diesen Quatsch verschwenden. Wenn die den Vertrag wirklich nicht verlängern und /oder ich nicht bleiben will, kann ich meine Zeit ja ebensogut gleich in die Jobsuche investieren, statt mich auf dem Amt rumzutreiben.

Die Zeremonien des Abschieds am Freitag waren interessant. Was mich aber sehr nachdenklich gemacht hat, war folgendes:

Ich war „ausgeliehen“ an ein Unternehmen, das die Reklamationsbearbeitung für eine bekannte Fluggesellschaft macht. Unter jeder Mail und unter jedem Brief, die rausgehen, steht dort: „Wir lieben Fliegen.“ Mir sprang der Doppelsinn am ersten Tag der Schulung ins Auge als ich den Slogan auf der website sah. Ein paarmal versuchte ich vorsichtig darüber zu sprechen, aber niemand reagierte. Erst so zwei Tage bevor ich das Unternehmen verließ, sprach ich diesen Doppelsinn an. Es hatte ihn tatsächlich niemand bemerkt. Es gibt ja vielleicht auch einen Bezug zur EDEKA-Werbung („Wie lieben Lebensmittel“), die im Netz rauf und runter kommentiert und als Lüge gekennzeichnet wurde. Aber ein lockerer Umgang mit der Wahrheit gehört zur Werbung, das ist nichts besonderes. Nur durch Doppelsinn des Werbeslogans ein Unternehmen negativ zu konnotieren, das ist etwas anderes. Offensichtlich ist das Volk aber einfach zu blöd, um es zu bemerken.

Hier mal noch ein paar Bilder: img_20180805_151925                img_20180805_151956     Die und noch viele mehr sind inzwischen geerntet, an Kollegen und Nachbarn verteilt und natürlich selbst gegessen.

So sieht mein Küchenfenster aus: img_20180820_222112   ganz rechts warten schwarze Johannisbeeren auf ihre Bestimmung, der Rest sind Brombeeren.

Seit letztem Wochenende gibt es aber viel wichtigere und interessantere Dinge. Jetzt geht dieser Artikel erstmal raus, wir sind ja hier schließlich in:

Schon so lange her, daß ich was geschrieben habe,

aber heute muß es wieder mal sein. Hätte ich durchgehalten, wäre heute mein 38. Hochzeitstag. Es gäbe viele gute Erinnerungen an diesen Tag, aber das hat Zeit. Nochmal 12 Jahre zurück, am 20.August 1968 war ich noch ein Schulmädchen. Meine Eltern hatten an diesem Tag ihren 15. Hochzeitstag und unternahmen mit mir etwas besonderes. Wir fuhren in die CSSR, also ins Ausland. Damals brauchte man dafür noch Visa. Die wurden später abgeschafft. Oben auf dem Aschberg in Klingenthal gab es auch keine so richtige Grenzsicherung. Unser Westbesuch wollte immer gar nicht glauben, daß die DDR auch solche Grenzen hatte. Wir aber fuhren auf der Straße und bei Voijtjanov über die Grenze, mit Visa- und Paßkontrolle, Zoll und allem Drum und Dran.

Wir unternahmen vom Reisebüro organisiert eine Busreise nach Eger, Franzensbad und Marienbad, war ja nicht weit vom Vogtland aus. In Eger sah ich das ausgestopfte Pferd von Wallenstein, das viele Jahre später (es war immer noch DDR) auch meine Tochter beeindruckte. Ich glaube, es stand vor wenigen Jahren sogar mal im Landesmuseum in Halle, bei der Sonderausstellung „Krieg“. Vielleicht irre ich mich aber auch und dort stand das Pferd von Gustav Adolf.

Ja, und ich langweilte mich den ganzen schönen Tag und wir wandelten in den Bädern zwischen den Heilquellen umher. Abends ging es nach einem Abendessen mit dem Bus wieder nach Hause. Aber dann kam „es“. Auf einer engen, dunklen Straße mitten im Wald, schon wieder im Vogtland, mußte der Bus ganz rechts ranfahren und wir waren bis zum Morgengrauen im Bus während an uns die Panzer vorbeirollten. Ich saß am Fenster, mich trennten die ganze Nacht immer nur wenige Zentimeter von den Panzern. Gut ausgebildete Fahrer müssen die Sowjets gehabt haben, der Bus trug keine Schramme davon. Die Schrammen, die der Sozialismus von dieser Aktion davontrug, kann man vielleicht bis heute nicht ermessen. Niemand im Bus glaubte irgendetwas Schlimmes, wir dachten an Manöver. Todmüde kam die Reisegesellschaft in der Frühe in der Kreisstadt an und wie durch ein Wunder gelang es meinen Eltern und einer älteren Dame, die auch aus unserem Städtchen war, ein Taxi aufzutreiben. Zu Hause angekommen fielen wir ins Bett. Meine Oma war im Westen bei ihrer Schwägerin zu Besuch, die konnte uns also nichts sagen. Lange währte der Schlaf nicht, dann donnerte es gegen das Schlafzimmerfenster. Draußen stand mein Onkel völlig aufgelöst und wir brauchten eine Zeit, um zu verstehen, warum er so aufgeregt war. Wir hatten ja von „konterrevolutionären“ Umtrieben nichts bemerkt. Aber es wurden damals wohl tatsächlich Ausländer für ein paar Tage in der CSSR interniert.

Schließlich schaltete meine Mutter das Radio an. Radio DDR gab aber nur weiter Siegesmeldungen des Sozialismus bekannt, aber wir wohnten ja nicht nur weit im Süden, sondern auch weit im Westen der DDR und das Westfernsehen war ausgezeichnet. So konnte sich der gemeine Ossi informieren und sich seine eigene Meinung bilden, nicht nur über die Geschehnisse an sich, sondern auch über den Umgang mit ihnen in den verschiedenen Systemen.

So ein schöner Sommer

…doch morgen muß ich an eine Arbeit, die ich auch nach zwei Wochen Schulung nicht beherrsche und auch nicht machen will. Aber mal sehen, wie es wird. Heute war ich noch ein wenig spazieren und sowas wächst bei uns im Auenwald: WeinimWald

Ich werde aber keinen Wein keltern, sondern vielleicht nächstes Wochenende lieber das hier verarbeiten:

Brombeeren1 Kornschnaps habe ich schon gebunkert. Die werden dann aufgesetzt, evtl. mit schwarzen Johannisbeeren (die stehen schon am sonnigen Küchenfenster) vermischt und zu Weihnachten/Silvester gibt es etwas Feines zu trinken.

Ja, Schnaps, das ist ein gutes Stichwort:

Im Video handelt es sich allerdings nicht um die Folgen des Genusses von Spirituosen, sondern um Ischias 😉  Nun bin ich Oma und kenne mich mit sowas aus, deshalb möchte ich auch meinen Senf dazugeben, obwohl das Video ja rauf und runter kommentiert wurde. Im Unterschied zu meinem Ischias scheint der hier mit einem starken Verlangen nach dem Austausch von Zärtlichkeiten einherzugehen.

In späteren Jahren, wenn diese Diktatur Geschichte ist, sollen alle sehen, was für ein jämmerlicher Verein diese EU war, die durch eine solche Schnapsdrossel auch auf dem NATO Summit repräsentiert wurde. Auch deshalb halte ich das hier fest. Es ist ja nicht nur diese erbärmliche Figur Juncker. Das Ganze macht zeitweilig den Eindruck, als ob ein paar Kumpels, von denen einer halt mal ein wenig zuviel geladen hat, diesen einen nicht fallen lassen wollen. Sowas kommt vor. Aber abgesehen davon, dass diese Gestalt ja gewählt wurde, als seine Sucht schon bekannt war und Juncker auch immer mal wieder Kostproben aus der Welt der Säufer gibt, haben die eigentlich keine Ärzte, die den wenigstens für die Familienaufstellung fitmachen können? Und wenn nicht, belogen wird das Dummvolk ja sowieso, warum haben sie dann nicht gleich die Geschichte vom Ischias erzählt und Juncker seinen Rausch ausschlafen lassen? Was soll diese Vorstellung? Interessant ist aber auch das Drumherum. Der dicke Pedro in seinem billigen Anzug mimt den guten Kumpel. Orban schlendert lässig, die Hand in der Hosentasche fast als Unbeteiligter vorbei. Trump und Melania sind sich offenbar einig in ihrer Verachtung dieser „Europäer“ und suchen händchenhaltend das Weite. Theresa May in königsblau zeigt ein distanziert ironisches Lächeln, wenigstens für sie ist die EU bald Geschichte. „Unsere“ Perle aus der Uckermark, erschien auch in blau, aber nicht royal, sondern stilecht in einem Kartoffelsack, der wahrscheinlich von den Kleiderspenden bei der Caritas übriggeblieben war, weil „Geflüchtete“ so etwas nicht tragen. Zu Recht. Auch mich als deutsche Steuerzahlerin beleidigt und beschämt dieser Anblick immer wieder. Schlimmer noch, die Trulla schien das Abschlecken zu genießen, wo andere sich mit Grausen abwendeten. Nein, da bot die elegante Emine Erdogan, obwohl mit islamischem Kopfputz, doch einen viel besseren Anblick und auch ihr konsternierter Gesichtsausdruck, obwohl sie sich sichtbar zurücknimmt, spricht Bände.

Hoffentlich ist diese EU bald Geschichte und hoffentlich wird Europa leben. Zumindest für seinen östlichen und besonders den russischen Teil sieht es ja nicht schlecht aus.

Naturschutz

Vielleicht sollten wir einfach mehr Fledermäuse ansiedeln. Das würde so einige Probleme lösen:

https://www.kostenlose-urteile.de/VG-Berlin_VG-24-L-18118_Fledermaeuse-verhindern-vorlaeufig-Fluechtlingsunterkunft.news26118.htm

Die Bessermenschen stünden dann ständig vor Dilemmata wie z.B. vor dem, lieber Fledermäuse oder lieber arme traumatisierte „Flüchtlinge“ anzusiedeln. Man müßte in der Situation Druck machen, Fledermäuse anzusiedeln. Schließlich sind wir alle schuld daran, daß die Fledermauspopulation zurückgeht, keine Höhlen, keine alten Burgen, keine Ruinen mehr. Fledermäuse verdienen unseren Schutz und unser Mitleid. Sie bereichern auch unsere Kultur, ohne sie gäbe es keine Vampire, keinen Dracula, vielleicht auch keine Gothics. Statt mit Teddybären zu werfen könnten die Bessermenschen ja beim Fledermausschutz eingesetzt werden.Fledermaus

Ich fordere: Offene Grenzen für Fledermäuse! No borders, no refugees, but bats all over the world!!!

Die Fahne auf dem Dach

Kann mir mal jemand verraten, warum auf dem Bahnhofsdach keine deutsche, aber eine EU-Flagge steht? Es ist die in der Mitte, die beiden anderen sind DB (Deutsche Bahn) und Promenaden Hauptbahnhof.

Bahnhof3        Bahnhof2