Dresden, 13. Februar

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Das Bild habe ich um 1980 fotografiert

 

 

 

Über eine Woche ist es her

daß ich mich am 5. Februar auf dem Völkerschlachtdenkmal und im Schillerhaus herumgetrieben habe. Fürchterlich verfroren kam ich spätnachmittags nach Hause und wollte auf meinem Lieblingshetz- und Propagandasender DLF mal hören, was sich so zugetragen hatte am Tag. Ich erwartete nichts besonderes, es ist nur so ein Reflex, ab und zu mal Nachrichten zu hören.

Wer hier mitgelesen hat, weiß, daß ich den Weltuntergang für den 31. Januar wegen Brexit vorausgesagt hatte. Zwar hatten alle überlebt, aber das, was ich nun hörte, zeigte mir doch, daß ich so falsch mit meiner Prognose nicht lag. Den Termin hatte ich ja nur um wenige Tage verfehlt, in der Ursache hatte ich mich vertan. Der Untergang des Abendlandes und damit der uns bekannten Welt vollzog sich nun doch, allerdings nicht wegen Brexit sondern wegen einer Ministerpräsidentenwahl in Thüringen.

Seitdem wurde alles Erdenkliche darüber gesagt und geschrieben. Ich gestatte mir hier  noch einige sarkastische und einige historische Anmerkungen.

Der Faschist Höcke (nach übereinstimmenden Aussagen aller Mainstreammedien und bekräftigt von der schönen Sahra bei Lanz darf man Höcke ja „ungestraft“ so nennen) hatte sich als äußerst geschickter politischer Strippenzieher erwiesen und damit erstmal die Wiederwahl des Linken Ramelow zum MP verhindert. Nach einer Schockstarre drehten alle am Rad und die GröKaz (die mal wieder staatsmännisch wie gewohnt, sitzend mit abgefressenen Fingernägeln und am Handy spielend, nein, nicht Deutschland, sondern die BRD repräsentierte), meldete sich aus Südafrika zu Wort. Der Vorgang sei unverzeihlich und müsse rückgängig gemacht werden lautete die Ordre de Mufti (Mutti). Sofort begannen Köpfe zu rollen und die Unterwerfungsgesten nahmen kein Ende. Einige begannen nun zu rätseln, warum sich die sonst zu innenpolitischen Fragen so Schweigsame ausgerechnet auf einer Auslandsreise zu den Vorgängen in einer der dunkleren Provinzen ihres Reiches geäußert hatte

Ich glaube, sie erhielt einen Wink aus Italien. Die Römer bekamen es wahrscheinlich mit der Angst zu tun und Merkel wollte den EU-Partner, jetzt wo Salvini weg ist, nicht weiter verprellen. Es ist ja so: Nazis marschieren mit Fackeln durchs Brandenburger Tor. Höcke wird zwar oft auch als Nazi bezeichnet, doch er ist natürlich keiner. Dazu, was einen echten Nazi ausmacht, hatte ich mich hier auf dem Blog ja schon mal geäußert. Aber er ist Faschist. Und was machen Faschisten? Richtig, sie marschieren auf Rom. Das mußte verhindert werden. Deshalb das schnelle Eingreifen der Kanzlerin. Vielleicht war aber auch nur noch nicht geklärt, wer die Rolle der Margherita Sarfatti spielen sollte. Herr Krawinkel trat ja erst einige Tage später auf den Plan und könnte die Funktion von Sarfatti auch nicht vollumfänglich ausfüllen (obwohl, man weiß ja nie heutzutage).

Aber ernsthaft, Höcke ist (noch) ein Waisenknabe gegen das, was die politischen Strippenzieher der Altparteien sich bisher in der BRD geleistet haben. Irgendwie kam mir eine Bundestagsrede wieder in den Sinn, die ich damals selbst gehört hatte und die 2005 ausgerechnet ein Grüner (Werner Schulz) gehalten hatte. Schulz erwies sich als Prophet als er mit den Worten schloß: „Ich mache mir Sorgen um unser Land, weil ich finde, dass auch die Opposition nicht vorbereitet ist und kein Konzept hat. Wenn das, was wir bisher als Vertrauenskrise der Politik erlebt haben, nur ein Vorgeschmack ist, dann werden wir uns auf stürmische Zeiten einrichten müssen.“ Er bekam Beifall von CDU/CSU und FDP und wurde vom Bundestagspräsidenten Rotbart Thierse (SPD) ständig bedrängt, Schluß zu machen.

Wahrscheinlich kann man die Rede noch in den Archiven des Bundestages finden, ich hatte sie damals ausgedruckt. Hier noch ein Verweis zum DLF, der damals schon mein Lieblingssender (ohne Zusätze) war, zu einem Interview mit Schulz: https://www.deutschlandfunk.de/das-ist-der-tiefpunkt-der-demokratischen-kultur.694.de.html?dram:article_id=62296

Leider ist das Gedächtnis des Dummichels und Wahlviehs kurz. Andernfalls wäre ja das Entsetzen über die („bürgerliche“) CDU, die sich aus deren Verklärung für die Zeit vor Merkel speist, nicht so groß gewesen.

Ich jedenfalls weiß noch, wie die CDU/CSU-Fraktion sich im Bundestag bei der Eröffnungsrede der 13. Legislatur gegenüber dem Alterspräsidenten Stefan Heym verhalten hat. Der kam als Parteiloser auf ein PDS-Ticket in den Bundestag und hatte Thierse in Berlin das Direktmandat abgenommen. Immerhin ließ man ihn damals 1994  noch reden, wie auch, woran Heym erinnerte, 1932 im Reichstag die Alterspräsidentin Clara Zetkin. Solche Faxen wurden ja um 2017/18 wegen der AfD demokratisch abgeschafft.

Heym entsprach eigentlich genau dem, was sie angeblich sehr hoch schätzen. Er war Jude, während der Nazizeit in die USA emigriert und kehrte als US-amerikanischer Offizier am Ende des 2. Weltkrieges, sozusagen als Sieger und Befreier, nach Deutschland zurück. Er machte zwar den Fehler, in den Osten zu gehen und in der DDR zu bleiben, doch konnte er auch dort auf eine veritable widerständische Karriere zurückblicken. Mich würde wirklich mal interessieren, wer von den damaligen Politbonzen seinen „König-David-Bericht“ gelesen hatte. Für das heutige Politikergeschmeiß erübrigt sich eine solche Frage wahrscheinlich. Die CDU/CSU klatschte damals keinen Beifall. Ob der ZdJ in dieser Enthaltung schon Antisemitismus witterte, weiß ich nicht mehr. Ach, und die ANTIFA war damals auch noch nicht die Sturmtruppe, die sie heute ist.

Das Verhalten gegenüber Heym war nur ein winziger Vorgeschmack auf das, was kommen sollte. Der 2020 demokratisch nach allen Regeln der Kunst gewählte Thüringer MP Kemmerich ist ja eigentlich auch genau das, was sich eine „bürgerliche“ Partei nur wünschen kann. Er ist Unternehmer, ein Mann der „Mitte“ und wollte ohne die AfD-Minister regieren. Aber er wurde von den Falschen gewählt, genauso wie Heym damals mit dem falschen Ticket in den Bundestag kam. Das Falsche war damals die PDS, heute ist es die AfD.

Die Metamorphose der SED, die sich heute Linke nennt, und deren Funktionswandel im politischen System der BRD, müßte gesondert erforscht und beschrieben werden. Das kann ich nicht leisten.

Aber nochmal zum Anlaß der oben zitierten Rede von MdB Schulz, 11 Jahre und viele Intrigen nach Heyms Rede. Der Anlaß war die 2. Vertrauensfrage von Bundeskanzler Schröder(SPD), der damit Angela Merkel (CDU) den Weg ins Kanzleramt bahnte. (Zu den Vertrauensfragen, die seit Kohl alle mit dem Makel der Intrige, wenn nicht Kabale behaftet sind: https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrauensfrage, nur als grober Überblick gedacht).

Schulz nannte das Spektakel damals „unechte Vertrauensfrage“. Schröder regierte  unangefochten, zwar mit denkbar knapper Mehrheit (ich glaube, es war auch nur eine Stimme), aber in vielen Abstimmungen war diese Mehrheit immer wieder bestätigt worden. Seine Mehrheit mußte nämlich auch hinter den Kulissen von den eigenen Leuten zur Minderheit (bzw. zur Enthaltung) gemacht (gebracht) werden, damit der Weg für außerplanmäßige Neuwahlen frei wurde. Die Folgen tragen wir heute. Die Ereignisse und deren Hintergründe vom Frühjahr/Sommer 2005 sollte man sich vielleicht noch mal näher ansehen.

Ich verstehe ohnehin nicht das ständige Gesülze in Kreisen, die sich zum „Widerstand“ rechnen von der bürgerlichen Mehrheit, die man ja mit der CDU hätte und wie toll es wäre die „Kommunisten“ und „Mauermörderpartei“ in Gestalt von Ramelow zu schlagen.

Daß ein Politiker wir Höcke seinem Gegner in seinem ureigensten Feld mal zeigt wo die Harke hängt, war längst überfällig. Offenbar weiß Höcke auch, daß nur mit Parteipolitik kein Blumentopf zu gewinnen ist, sonst spräche er nicht kurz nach seinem Coup bei PEGIDA.

Nur, Illusionen über die CDU sollte sich der „Widerstand“ nicht machen. Über die Rolle von Maaßen will ich nicht spekulieren, vielleicht holt er den Putsch, der eigentlich 2015 fällig gewesen wäre, noch nach. Sympathien für die Linke und Ramelow mit seinem first pet/dog Attila habe ich wahrlich nicht. (Der arme Hund soll auch schon ganz traurig sein, daß Herrchen nicht mehr MP ist, schaut mal auf twitter nach.)

Aber die Politik der CDU hat wahrscheinlich längst mehr Todesopfer gefordert als die der SED. Letztere wollte auch nie einen Genozid am deutschen Volk verüben, im Unterschied zu ersterer. Es gab aber deswegen keinen innerparteilichen Putsch in der CDU, erst jetzt, wo es um die Futtertröge geht, motzen sie ein bischen herum.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Todesopfer_an_der_Berliner_Mauer

http://www.politikversagen.net/rubrik/auslaenderkriminalitaet (wird ständig aktualisiert, vielleicht gibt es auch bessere Zusammenstellungen, keine Ahnung)

Zum Schluß noch etwas zum „Faschisten“ Höcke. Danisch hat sich auf seinem Blog dazu fundiert geäußert. Ich hänge hier nur mal den Beschluß des Verwaltungsgerichts Meiningen an, den der Spiegel dankenswerter Weise veröffentlicht hat. Wer lesen kann, der lese.

https://cdn.prod.www.spiegel.de/media/64a8f9a1-0001-0014-0000-000000044935/media-44935.pdf

Letzte Woche in Leipzig

Es waren zwei Ereignisse, die über die Leipziger Kirchtürme hinaus Schlagzeilen machten.

Am 29. Januar ging es vor dem Bundesverwaltungsgericht um das Verbot von linksunten.indymedia. Auf den ersten Blick eine der sinnloseren Veranstaltungen im schönen ehemaligen Reichsgericht, aber nichts ist so sinnlos und überflüssig, daß es nicht doch als Anlaß für ein paar Überlegungen dienen könnte.

Die Figur oben auf der Kuppel ist nicht Justitia, sondern die Wahrheit. Merke: Wahrheit bedeutet nicht Wahrhaftigkeit, letztere ist eine heute wenig gefragte Einstellung und sie hat wohl auch unter der Kuppel des Gerichts keinen Platz, die Wahrheit, zumindest gelegentlich, schon.

Ich hatte schon 2017 mitbekommen, daß indymedia verboten worden war. Gestört hat das aber anscheinend niemanden, am allerwenigsten die Betreiber und Benutzer der Plattform. Die Zuständigen irgendwo im Innenministerium schien es ja auch nicht weiter zu tangieren.

Die Betreiber und Nutzer machten mit einem neuen Domain-Namen weiter und alles lief wie gehabt. Der Kampf gegen Rääächts wurde immer weiter forciert und auf indymedia konnten Aufrufe und Bekennerschreiben zu allerlei Gewaltaktionen wie immer hochgeladen werden.

Warum 2020 plötzlich das Thema hochgekocht wurde, kann nur vermutet werden. Vielleicht hatte es das schöne linke Biotop in Connewitz im letzten Jahr ein wenig zu toll getrieben? Vielleicht war auch nur das Timing nicht optimal? Vielleicht mußte der Oberheuchlerbürgermeister im letzten Jahr ein wenig zu oft „Entsetzen“ zeigen? Ausgerechnet vor der Oberbürgermeisterwahl kam das vielleicht nicht so gut an. Die einheimische Bevölkerung (jedenfalls der Teil, der noch über ein Langzeitgedächtnis und Erinnerungsvermögen verfügt) hätte sich all der Aktionen und Angriffe auf den Staat und das gesellschaftliche Leben(z.B. die Zerschlagung von LEGIDA im wahrsten Sinne des Wortes, den Angriff auf den 5. Strafsenat des BGH, auf das Connewitzer Polizeirevier, auch auf das Bundesverwaltungsgericht selbst) entsinnen können. Diesen Aktionen folgten ja ebensowenig Konsequenzen wie den Angriffen auf Baustellen und auf die Prokuristin einer Immobilienfirma im letzten Jahr. Dazu kam noch die unsägliche Diskussion um das Verhalten der Polizei im Connewitzer Biotop zum Jahreswechsel. Dabei wollten die unerschrockenen Antifaschisten dort doch nur ein wenig Brauchtumspflege treiben. Angefangen hatte ja alles schon in den frühen 90er Jahren mit regelmäßigen Angriffen auf die Kaufhalle am Kreuz zu Silvester. Heutzutage können sie auf einen kräftigen Ausbau dieser alten Tradition verweisen. Die Entglasung einer Kaufhalle ist heute längst kein Aufreger mehr, jedenfalls nicht in Connewitz. Das Goldstück, der Hl. Martin von der Splitterpartei Deutschlands (SPD) bucht das ja alles als in Connewitz brennende Mülleimer ab. Wieder was gelernt: Der BGH ist ein Mülleimer, das Bundesverwaltungsgericht auch, aber vielleicht ist das ja von der Wahrheit gar nicht so weit entfernt. (https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-5-februar-2020-100.html)

Also merkwürdig ist es schon, daß die Staatsmacht indymedia nach dem Verbot nicht einfach in Ruhe gelassen hat. Zur großen Aufführung am Bundesverwaltungsgericht kam es angeblich deswegen, weil die fünf Personen, denen das Verbot zugestellt worden war, klagten. Nun ist aber die Frage, warum erst jetzt? Oder wurde gar das Verbot verspätet zugestellt und warum gerade diesen Personen, die doch angeblich mit indymedia so gut wie nichts zu tun hatten? Also, ich meldete mich zu dem Theater an, immerhin ist es kostenlos, im Schauspielhaus vor weniger prachtvoller Kulisse muß man dafür heftig bezahlen. Falls nun wegen der Anmeldung rechtsstaatliche Bedenken bei jemandem aufkommen sollten: die Anmeldung wurde nur verlangt, um einschätzen zu können, in welchem Saal das Ereignis stattfinden soll, damit die Zuschauer auch Platz finden. Um 10:00 Uhr sollte es losgehen, Oma war eine Stunde vorher da. Der Simsonplatz vor dem Gericht war mit Sperrgittern abgeriegelt und überall Polizei.  An der Stelle, an der die Gitter gelegentlich geöffnet wurden, reihte ich mich in die noch kurze Schlange ein. Ich bin ja DDR-Bürgerin, Schlangestehen liegt mir im Blut. Umgeben von linksgrünen Studenten, die wie verkleidete Antifanten aussahen, harrte ich aus. Die Schlange wurde länger, gelegentlich wurde auch mal der Ruf laut, ob es denn noch Bananen gäbe. DDR-Bürger verstehen das, die heutigen Studenten nicht. Die jungen Leute froren genauso wie ich, welche erzählten wie sie mit dem großen Denis (Yüczel) mal zusammengetroffen waren. Gelegentlich wurden ein paar Presseleute durchgelassen. So kurz nach 10:00 Uhr wurde bekanntgegeben, daß keiner mehr reinkommt, alles voll. Man mußte einen kleineren Saal nehmen, im großen fänden Bauarbeiten statt.Vermutlich waren unverhofft und über Nacht ein paar Bauarbeiter in das Gericht eingebrochen und arbeiteten nun im großen Saal. Kann ja nicht anders sein, wozu hätte man sich anmelden sollen, wenn ohnehin nur ein kleiner Raum zur Verfügung stand? Daß es zu dem Prozeß Andrang gibt, war ja absehbar und wenn man den großen Saal wegen bekannter Bauarbeiten nicht nutzen konnte, hätte man ja auch die Verhandlung später terminieren können. Also, es spricht schon einiges dafür, daß das Theater aufgeführt werden sollte, um vor der Leipziger OB-Wahl dem Dummichel nochmal die Handlungsfähigkeit des Staates vorzugauckeln. Es war verdammt kalt. Um es überhaupt nach Hause zu schaffen, wärmte ich mich erstmal bei Mc Doof mit heißem Kaffee auf. Mehr als Bliemchen war das nicht, aber heiß. Zu Hause gings ab in die Badewanne, so habe ich weiter keine Beeinträchtigungen davongetragen. In Zeiten von Corona möchte ich keine Erkältungssymptome zeigen.

Am Sonntag, dem 2. Februar wurde dann gewählt. Der amtierende Oberheuchlerbürgermeister kam nicht auf 50%, also dürfen wir am 1. März nochmal. Wie auch immer, mir geht es eher um die Wahlplakate. Die der AfD werden heruntergerissen, aber auch das gehört zur „Demokratie“ á la BRD. Oberheuchlerbürgermeister Jung wollte laut seinen Plakaten „nach vorn denken“. Das halte ich auch für besser. Würde er nämlich zurück- oder gar nachdenken, würde ihm auffallen, wie stark sich die Lebensqualität in seiner Stadt (Mietpreiserhöhungen, Wohnungsknappheit, Messerstadt statt Messestadt …) verschlechtert hat. Vielleicht kämen ihm beim Nachdenken sogar die Aktivitäten der Staatsjugend, die ich oben aufgezählt habe, in den Sinn. Da ist es schon besser für das psychische Gleichgewicht nach vorn zu denken. 

Der Hinweis auf seine Splitterpartei ist auch ganz dezent am unteren rechten (!) Plakatrand versteckt.

Geholfen hat es nicht viel, die erste Runde ging an diesen netten und mir bis dahin völlig unbekannten Herrn:

Hier ist der Hinweis auf die Partei am linken unteren Bildrand versteckt. Das „Christlich-demokratisch“ wurde durch das Attribut „Leipziger“ ersetzt.

Der Herr ist übrigens sächsischer Wissenschaftsminister. Er wurde mit 31,6 % der Stimmen gewählt. Also ein knappes Drittel derjenigen, die zur Wahl gingen, wählten den Vertreter einer Mörderpartei. Ich nenne sie deshalb so, weil die Gesetzesbrecherin im Kanzleramt dieser Partei angehört. Sie hat schließlich all die getöteten und vergewaltigten Frauen, die von der Bahnsteigkante „geschubsten“ (der kleine Leo Stettin nur als Beispiel) und all die anderweitig durch „Schutzsuchende“ getöteten Menschen auf dem Gewissen. Die Dummichels, die die Einheitsparteien wählen, stört das alles aber offenbar nicht.

Sehr hübsch in den Farben des Kaiserreichs gehalten ist die Wahlwerbung der Linken. Auch die Staatsjugend Antifa bedient sich ja der Farben schwarz-weiß-rot. Die Trutherszene könnte doch mal erforschen, warum das so ist. Von den Linken hatte ich sogar was im Briefkasten. Endlose und haltlose Versprechungen, den rosa Elefanten im Raum benennt man nicht. (Nur nebenbei: Die Jung-You-Tuberin Wagenknecht gibt in ihrem ersten Clip auch ein hervorragendes Beispiel diese Art Propaganda.)

Abgesehen davon, daß allein schon der Gebrauch des Wortes „Klimaschutz“ die abgrundtiefe Dummheit oder Verlogenheit desjenigen anzeigt, der es verwendet, scheint mir doch der Kasten links oben bezeichnender für die hartnäckige Realitätsverleugnung der Linken. „Leipzig ist weltoffen, friedlich und traditionell gastfreundlich.“ Keine Ahnung wo Madame wohnt. In manchen Gegenden der Stadt, die sich aber nur Besser(verdienende) Menschen leisten können, mag diese Stadt ja (noch?) friedlich sein. Leipzig aber als friedliche Stadt zu bezeichnen, bedeutet doch, daß die Trulla glaubt, Sachsen oder vielleicht die ganze BRD sei ein Ponyhof. Vielleicht ist die ja Pferdewirtin von Beruf. Auf dem Ponyhof wäre sie bestimmt besser aufgehoben als im Rathaus von Leipzig.

Wollen wir mal sehen, was der 1. März bringt.

Leipzig Stadt der Vielfalt

Ich habe ja überlegt mein Blog umzubenennen, „Umweltsaublog“ oder „Nazisaublog“ wäre doch aktuell passend gewesen.

Mangels Hühnerstall, Motorrad und SUV bin ich keine Umweltsau. Nazi und damit auch Nazisau bin ich leider auch nicht. Diejenigen, die immer  mit dem Kompliment „Nazi“ um sich werfen, das in deren Augen kein Kompliment sondern eine Beschimpfung sein soll, vergessen, daß ein konstitutives Merkmal von „Nazis“ ja die Fähigkeit ist, außerhalb von Naturgesetzen zu agieren. Das trifft einmal auf die klassischen Nazis zu. Die sind ja zumeist ausgestorben und der Rest lebt wahlweise auf dem Mond, in der Antarktis, im Untersberg oder wer weiß noch wo. Schon das wäre ja ein Beweis für deren Fähigkeit, Naturgesetzen zu trotzen. Es gäbe dazu noch viel mehr zu schreiben, aber das ist nicht mein Gegenstand.

Das Schlimme ist, auch Neonazis verfügen über die Fähigkeit, Naturgesetze außer Kraft zu setzen. Der NSU hat etliche Menschen umgebracht und Banküberfälle begangen ohne Spuren zu hinterlassen. Die Akten der parlamentarischen Untersuchungsausschüsse geben darüber Auskunft. Hier kann man sich informieren: https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/04/28/blogeinsteiger-wie-anfangen-was-lesen/

Vor diesem Hintergrund wird auch der enge Zusammenhalt von Staatsmacht und Großkirchen verständlich. Die Kirchen haben schließlich jahrhundertelange Erfahrungen im Umgang mit Entitäten, die den Menschen schadeten und nicht den Naturgesetzen unterworfen waren. Früher hießen die „Hexen“ oder „Zauberer“. Die Kirchen haben auch reichlich Erfahrung darin, diese Entitäten unschädlich zu machen. Feuer ist bis heute ein sehr gutes Mittel dazu. Auch im Fall NSU war es so. Nur kann man heute kein öffentliches Autodafé mehr veranstalten. Warum die Hexe Zschäpe nicht verbrannt wurde, ist ein Rätsel. Sie muß sehr mächtig sein, immerhin wurde ja ihre Behausung gesprengt und verbrannt, aber sie entkam und konnte nur wegen Beihilfe verurteilt werden. Hier zeigten sich auch ganz deutlich die Grenzen der menschlichen Gerichtsbarkeit. Nur Ungläubige verwiesen darauf, daß sie für die Beihilfe zu Taten verurteilt worden war, die zwar zweifellos begangen wurden, aber, es konnte halt mit den Mitteln der irdischen Justiz nicht nachgewiesen werden, daß sie von denjenigen begangen wurden, denen Frau Zschäpe geholfen haben soll.

Doch weg von diesen unerfreulichen Themen.

Meine heutige Überschrift, stammt nicht aus einer Propagandabroschüre der Leipziger Stadtverwaltung.

Nein, sie ist der Titel eines Buches, das in meinem Geburtsjahr erschien.

LeipzigBuch2 Wahrscheinlich hatte es einen Schutzumschlag, den habe ich nicht mehr. Interessanter ist der Inhalt des Buches: LeipzigBuxg3 (2) Die vielfältigen Lebensbereiche der Stadt standen also damals im Mittelpunkt. Konstitutiv für die Stadt sind natürlich Geschichte und Architektur. Hervorgehoben sind Messe- und Buchstadt, dazu kamen die Industrie, Musik und Theater. Im Bildteil (schwarz-weiß) sind Sport und Bildungswesen breit vertreten. Das Vorwort schrieb der damalige Rektor der Universität Georg („Schorsch“) Mayer.

Diese Grundlagen der Gesellschaft, die unsere Altvorderen erarbeitet, nach dem Krieg wiederaufgebaut und neu gelegt haben, werden heute verschleudert und vernichtet. Welche Fallhöhe zur heutigen „bunten Vielfalt“. Es gibt auch ein schönes Bild mit „Nigerianischen Studenten der Arbeiter- und Bauernfakultät“.

NigStud (2)

Damals gab es noch keine messermordenden Fachräfte und keinen brain drain (der sowieso um die BRD herumgeht, dieses verlotterte Land ist für wirkliche Fachkräfte längst nicht mehr attraktiv genug). Nur in Ausnahmefällen durften Ausländer nach ihrer Ausbildung in der DDR bleiben. Ausgebildet wurden sie ja hier, um ihre Heimatländer voranzubringen. Mit solchen Gedanken können heutige Linke sicher gar nichts mehr anfangen. Diejenigen, die sich heute im Gegensatz dazu für rechts halten, schlagen dafür (verbal) auf die BRD als „DDR 2.0“ wahlweise auch 3.0 oder sonstwas ein, der Vergleich mit der DDR ist aber obligatorisch.

Nein, die BRD ist ein Unrechtsstaat ganz eigener Art, der Vergleich mit der DDR, solange er sich nicht auf präzise abgegrenzte Themen bezieht,  hinkt nicht nur gewaltig, er ist auch irreführend, geschichtsverfälschend und taugt nur dazu, die Widerstandsbewegung zu spalten. By the way: Warum gehen eigentlich in der BRD nicht wie in Polen die Richter auf die Straße, um für die Gewaltenteilung zu demonstrieren? Vielleicht, weil die Polen eine unabhängige Justiz haben, deren Spielraum nun zugunsten der Exekutive eingeschränkt werden soll, während es in der BRD nie eine unabhängige Justiz gab?

Die Verbeugung vor den jeweils aktuell angesagten Propagandagötzen gab es in der DDR auch. Nudging war allerdings noch nicht so ausgereift wie heute. Beim Framing bin ich mir nicht so sicher. Ein Auszug aus dem Buch: „Nach Beendigung des mörderischen Hitlerkrieges boten Hunderte Leipziger Betriebe ein grausames Bild der Zerstörung.“ (S. 39) Natürlich hatte nicht Hitler oder die Wehrmacht die Betriebe zerstört, sondern die anglo-amerikanischen Bomber, vielleicht als Kollateralschaden bei ihren Angriffen auf die Zivilbevölkerung, vielleicht aber auch schon, um dem Noch-Verbündeten UdSSR in seiner Zone zu schaden. Und weiter: „Neue Betriebe, die sich mit der Anwendung der Steuer=, Meß=  und Regeltechnik beschäftigen, und Institute für die Anwendung der Atomenergie für friedliche Zwecke entstehen. Wir haben die Gewißheit: Bei den auf der 3. Parteikonferenz der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands gestellten großen Aufgaben werden auch die Arbeiter, Angestellten, Ingenieure und Techniker der Leipziger Industriebetriebe ihren Anteil erfüllen.“ (S.41) Die aktuell zu entwickelnden Bereiche wechselten zwar (aber ich glaube BMSR-Technik war bis in die 80er Jahre aktuell), aber der Verweis auf die aktuellen Parteibeschlüsse durfte nicht fehlen. Was hier fehlt, ist der Verweis auf Marx, Engels, Lenin. Es kann aber sein, daß man das weggelassen hatte, weil sich das Buch (sehr gutes Papier, solide in Leinen gebunden, Bildband) an eine Zielgruppe richtete, die das noch nicht goutiert hätte.

Heute gibt es überall ähnliche Aufzählungen. Man ist gegen Rassismus, Homophobie, Fremdenfeindlichkeit, Populismus, Nazis, aber man ist bunt und vielfältig, tolerant, feministisch, weltoffen … . (Ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Aber so schnell, wie sich in der DDR die Propagandabegriffe mal ändern konnten, tun sie das heute auch.) Diesen Quatsch muß man pflichtschuldigst in jedem Text unterbringen. Das ist wie damals. Ewige Wirkung von Propaganda. Der gravierende Unterschied im Inhalt: Damals wurde auf die Realwirtschaft Bezug genommen, heute auf die Phantasiegebilde, in denen die Gutmenschen hausen.

(Quelle: Leipzig. Stadt der Vielfalt. Herausgegeben von Dr. Friedrich Donath. VEB Verlag für Buch- und Bibliothekswesen, Leipzig 1957)

 

Wir werden alle sterben !!!

… nein, nicht irgendwie und irgendwann. Das Todesdatum steht schon fest. Es ist der 31. Januar 2020, da tritt Großbritannien aus der EU aus BREXIT. Wenn wir, dank unserer weisen Führer*innen Grökaz und vdL vielleicht auch noch eine Galgenfrist haben, die Briten werden sterben, ganz bestimmt.

Sollten wir aber nicht am Brexit zugrunde gehen, dann bestimmt am Klima. Nur böse Klimaleugner leugnen das. Wenn Boris erstmal draußen ist und gemeinsame Sache mit Trump macht, dann wird aller Aktivismus der Deutsch- und EU-Michel nicht ausreichen, um die Erderwärmung noch aufzuhalten. Die Erderwärmung ist schon deshalb unausweichlich, weil die Greta-Jünger nebst ihrer Anführer*in, die gesamte EU-Kleptokratie, die Politster und all deren Lohnschreiber und -sprecher ihre Felle (wahrscheinlich auf dem steigenden Meeresspiegel) davon schwimmen sehen und deshalb vor Wut kochen und durch Schnappatmung derart viel CO2 ausstoßen, daß es garantiert zur Erderwärmung kommt. Da wird noch nicht mal die kleine Abkühlung, die ja ab den 2020er Jahren vorausgesagt ist, etwas daran ändern können.

Ich sehe das gelassen, denn ich bin so alt, daß ich schon mehrere Weltuntergänge (der letzte war wohl 2012), Waldsterben, peak oil, Ozonloch überlebt habe, von Währungsreformen und politischen Systemwechseln ganz zu schweigen.

Vielleicht kann ich jetzt wieder ab und zu mal was schreiben. Gerade bin ich aus einem „Unternehmen der Kirche“ rausgeflogen, wo ich wochenlang 50 Stunden pro Woche für Mindestlohn arbeiten mußte (bei einem 30-Stunden-Vertrag).

Bald ist Freitag-Friday for future

Das schreibe ich jetzt nicht, weil ich das Wochenende herbeisehne. Ich habe ja wieder mal einen neuen super schlecht bezahlten Job, aber die Arbeit ist so erträglich. Im Bus nach hause habe ich heute nachmittag Werbung gesehen:

Es gibt jetzt auch in Leipzig „Omas for future“. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, schaue man sich mal das Bild an, das die örtliche Lügenpresse dazu veröffentlicht hat. Der Artikel steht hinter der Bezahlschranke. Off Die Alte hält tatsächlich ein Schild hoch, auf dem steht „Wir zerstören gerade die Zukunft unserer Enkel“ und dabei lacht sie sich halb scheckig. Da lobe ich mir doch Greta. Die guckt immer so ernst. Im Unterschied zu dieser fröhlichen Großmutter, die gerade ihre abgrundtiefe Dummheit und Verlogenheit zur Schau stellt, glaubt die kleine Aspergerin wahrscheinlich das Zeug, was sie da erzählt, wirklich.

Diese Frauen, die jetzt um die 60 sind, hatten doch noch eine solide Schulbildung, gerade in den Naturwissenschaften. Sollten ein paar von den Trullas auch Englisch gelernt haben (auch in der DDR brauchte man für das Abitur zwei Fremdsprachen und selbst in meiner Dorfschule konnte man ab der 7. Klasse Englisch und Französisch lernen.), könnten sie sich ja mal einen Artikel aus der „Nature“ zu Gemüte führen. ScienceFiles hatten den verlinkt: https://www.nature.com/articles/s41598-019-45584-3.pdf.

Die Erderwärmung floppt gerade. Auf dem Schild da auf dem Bild steht natürlich die Wahrheit, nur ist sie nicht lustig. Die industrielle und energetische Basis unseres Landes ist bereits schwer getroffen, die Sozialsysteme sind am Zusammenbrechen, nur damit ein paar Globalisten und ihre dummen Gefolgsleute lachen können.

Den Omas wünsche ich natürlich, daß beim Hüpfen (wer nicht hüpft ist Nazi!) die Hüft- und Knieprothesen keinen Schaden nehmen.

Sollte ich eines Tages mich mal mit der globalen Dummheit und moralischen Verkommenheit verbünden wollen, dann werde ich mich auch bei Off beteiligen.

Leo Stettin

Anfang September war ich mal wieder in der Nähe von Frankfurt. Vor das Eintauchen in die hessische Provinz hat die Deutsche Bahn aber den Aufenthalt in Frankfurt gesetzt. Ich hatte ja schon geschrieben, daß ich wenige Stunden vor der Ermordung des kleinen Jungen am 29. Juli just am selben Bahnsteig in den ICE gestiegen war.

Also eilte ich zum Bahnsteig 7 und sah das folgende Bild: leo2Das ist vorn am Querbahnsteig fotografiert. Es ist wirklich ein Symbol für diese abgebrochene junge Leben. Obwohl ich nicht so nah am Wasser gebaut bin, mußte ich weinen und rings um mich herum große Geschäftigkeit. Aber nur ein wenig den Blick nach rechts gerückt sah ich das: leo3 Also ging ich zur Bahnhofsmission. Ein älterer Mann öffnete und als er meine Tränen sah, tröstete er mich und schob er mich gleich durch eine Tür. Dahinter haben die Mitarbeiter eine kleine Gedenkstätte eingerichtet. Nachdem ich wieder ruhiger geworden war, schrieb ich etwas in das Kondolenzbuch. Es war noch ziemlich früh am Tag und schon September, aber ich war auch an diesem Tag nicht die Erste, die etwas eingetragen hatte. Das gibt doch wieder Hoffnung, daß der Tod dieses kleinen Jungen, dessen Namen das verbrecherische Regime wahrscheinlich unterdrücken wollte, nicht sinnlos war und viele Leute, die sonst alles hinnehmen doch zum Denken und Aufwachen anregt.

Another Grandma made my Day

Gestern stand ich an der Haltestelle und hörte mehrmals eine schrille Fahrradklingel. Dann sah ich eine köstliche Szene. An der Haltestelle ist ziemlich viel Platz und hinter dem Wartehäuschen verläuft nochmal ein breiter Weg. Das ist kein eigentlicher Fahrradweg, er wird aber als solcher benutzt, denn wie gesagt, vorn ist ja genügend Platz. Eine schon ziemlich betagte Dame auf einem ziemlich alten Fahrrad radelte dort hoch. Ein Platinstück stand im Wege und dachte zunächst gar nicht daran, Platz zu machen. Die Dame klingelte das Stück Platin einfach aus dem Weg. Sie fuhr, nachdem er erstmal keinen Platz machte, unter heftigem Geklingel direkt auf ihn zu bis er zur Seite ging. Sie war nicht sportlich angezogen, sondern sehr einfach und mit einer großen Einkaufstasche auf dem vorderen Gepäckträger bewaffnet. Dazu schneeweiße Haare und eine dunkle Sonnenbrille.

Genauso muß es gehen, auch wir Omas können unsere Verachtung für dieses schmarotzende Gesindel zum Ausdruck bringen, auch wenn es nur sehr kleine Gesten sind. Jeder, überall, immer. Es gibt keine Verpflichtung an der Ermordung des eigenen Volkes mitzuwirken.

Nachtrag

Der Mörder des kleinen Jungen vom Frankfurter Bahnhof kam aus der Schweiz und war Oh Wunder! in psychiatrischer Behandlung. Ich habe es jetzt nicht nochmal gegoogelt, meine aber, Eritrea hat einen der niedrigsten IQ der Welt. Was dort in dieser Hinsicht Durchschnitt ist, gilt in Mitteleuropa schon als krank. Klar, das praktisch jeder, der aus diesem „Kultur“kreis kommt, in psychiatrischer Behandlung ist. Na, habe ich Stoff für einen weiteren Nachtrag.

Gäbe es Grenzkontrollen, wäre dieses Stück Platin leicht gefunden und den Schweizer Behörden überstellt worden, die ihn sowieso suchten. Aber die gutmenschliche Politik hat wieder ihre häßliche Fratze gezeigt und ein neues Blutopfer gefordert.

Ich hatte gestern geschrieben, daß ein gestandener Jurist weitere Fragen stellen würde bei der Schuldunfähigkeit, wenn so ein Platinstück ein Verbrechen begangen hat.(„Goldstück“ darf man ja richtigerweise nicht mehr sagen, Maddin sprach seinerzeit davon, daß diese Menschen wertvoller als Gold sind.)

Nun habe ich ein kurzes und dazu noch lustiges Video wiedergefunden, in dem ein Bundesrichter über Schuldfähigkeit doziert, Gerd Postel lobt und sich über die psychiatrischen Gutachter lustig macht: https://youtu.be/aV4gjef-W4o.