8. März – Frauentag

Der neuerdings sogenannte „Weltfrauentag“ ist auch schon wieder vorbei. Nun läßt es mir doch keine Ruhe und ich möchte ein paar Gedanken niederschreiben.

Voriges Jahr hatte ich ja hier das Bild von Frau Neideitel, einer Plauener, zweifellos sehr emanzipierten, Marktfrau eingefügt. Die Neideiteln ist eine Kunstfigur, der die Plauener sogar ein Denkmal gesetzt haben. Sie war verheiratet. Ob sie Kinder hatte, weiß ich nicht. Aber eine Plauener Marktfrau ohne Kinder ist kaum denkbar. In den Schnurren, die von ihr erzählt werden, spielen sie aber keine Rolle.

Diesmal das Bild einer anderen Emanze, einer sehr reichen Baronesse, Hedwig von Eberstein. hedwig.jpgHedwigWappen

Sie hat sich ihre Denkmäler mit Schloß, Stiftung, Park und Pyramide selber gesetzt und bezahlt. Das Geld kam aus dem Verkauf von Ländereien an die Eisenbahngesellschaften. Sie war nicht verheiratet, hatte keine Kinder. So konnte sie schon im 19. Jahrhundert als schrecklich unterdrückte Frau die Welt (Indien Brasilien, Ägypten, ..) bereisen. Viele der dort erworbenen Stücke stellte sie dem Leipziger Völkerkundemuseum zur Verfügung. Als Gutsherrin übte sie die Patrimonialgerichtsbarkeit in Schönefeld aus. Im Zuge der Modernisierung  der sächsischen Verwaltung gab sie, wie viele andere Gutsbesitzer auch, dieses Privileg freiwillig auf. Um das Jahr 2013 trug sich um ihre Person  im Zusammenhang mit der Benennung einer Schule (die Schule trägt jetzt doch nicht ihren Namen) eine Provinzposse zu, die einer „weltoffenen und toleranten“ Stadt wie Leipzig m. E. völlig unwürdig ist. Wen es interessiert, der kugele.

Ich habe am Freitag, dem 8. März erstmals die Gemüsehändler, Drogendealer und zugehörige Kopfwindelträgerinnen auf der Eisenbahnstraße fast als anheimelnd empfunden, jedenfalls wirkten sie auf mich sehr beruhigend und normal. (Die Eisenbahnstraße gehört ja genau zu den Grundstücken, die Hedwig damals verkaufte.)

Was war geschehen? Im Umfeld der Eisenbahnstraße haben sich mittlerweile jede Menge „Linke“ etabliert. Also führte eine der Demos zum Frauentag auch über diese Straße irgendwohin ins Stadtzentrum. Die Straßenbahn, mit der ich von der Arbeit heimfuhr, wurde gestoppt. Ich stieg aus und ging die Straße entlang zur nächsten Haltestelle. Die Polizei hatte eine Seite der Straße gesperrt, so dass die „Linken“ dort gegen das Patriarchat und alles mögliche andere kämpfen konnten. Insgesamt nahm sich der Zug sehr diszipliniert aus. Ich habe ein bischen fotografiert, möchte aber keine Urheberrechts- oder Persönlichkeitsrechtsverletzungen begehen. Verschleiert gehen die linken Damen ja leider noch nicht. Eine Trulla saß auf einem Lastwagen und las vom Blatt einen Text in Englisch vor. Zu den Muttersprachen Türkisch, Arabisch, Farsi,… der Machos auf der Eisenbahnstraße hat es wahrscheinlich nicht gereicht. Ich konnte auch nicht verstehen, was sie da absonderte, denn zwischen mir und ihr lag ja die nicht gesperrte Spur. Die mitgeführten Parolen zeugten von höchstem geistigen Niveau. Eine lautete „AfD wegfotzen“. Ich habe leider nur drei akademische Abschlüsse, das habe ich nicht verstanden. Mein Kopfkino stellt sich da vor, wie die Antifa-Damen sich vielleicht selbst im Interesse der guten Sache mit irgendwelchen schrecklichen Krankheiten infizieren (ist ja bei dem heutigen internationalen Männerangebot kein Problem) und dann die Führungsriege der AfD (einschließlich Frau Weidel) verführen. Vielleicht geht es aber auch gar nicht um so schwere Opfer beim Kampf gegen die AfD und es wird nur an bestimmte Herrschaften rangegangen, nach dem Modell der „Griechischen Hochzeit“. Wer damit nichts anzufangen weiß, lese die Novelle von Christa Wolf. Aber wie auch immer. Dem auf der Eisenbahnstraße versammelten Patriarchat ging es wohl wie mir, die wußten mit dem Aufzug nichts anzufangen: Schulterzucken, Kopfschütteln, vor allem aber Ignorieren.

Hier mal eines der Plakate, die längs der Eisenbahnstraße am 8. März befestigt waren:Frauentag20193 Keine Ahnung, warum internationale Kämpfe nur 11:30 Uhr stattfinden. Zu meiner Zeit war das eine permanente Aufgabe.

Als ich die nächste Haltestelle zu Fuß erreicht hatte, kam die Bahn hinterher, ich konnte einsteigen und ohne großen Zeitverlust ins Wochenende fahren.

Abends guckte ich mal, was im Netz so los ist und fand zur Feier des Tages den Volkslehrer mit Anzug und Krawatte. Erst dachte ich, jetzt ist der völlig durchgeknallt. Ohnehin gehöre ich nicht zu der Klientel, die seine Belehrungen braucht und vieles von ihm (nicht alles) geht mir einfach auf den Wecker.

Ich weiß zwar nicht mehr, was er da alles so erzählte, aber sein Habitus erinnerte mich doch positiv an eine Männlichkeit aus längst vergangener Zeit. Werde dazu im Laufe der Woche etwas schreiben.

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L´insurrection qui vient

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Schon lange habe ich keine Lust mehr, hier zu schreiben. Was soll das noch in einer völlig verrückten Welt?

2015, als man hier angeblich die Grenzen nicht dichtmachen konnte, bauten bundesrepublikanische Firmen einen schönen Grenzzaun um Saudi-Arabien und damit das gute Stück auch funktioniert, waren gleich Offiziere der Bundespolizei mitgekommen, um ihre saudischen Kollegen in den Grenzschutz einzuarbeiten.

Daß die Messer- und Vergewaltigungsfachkräfte durch die Justiz ermuntert werden ihrer Bestimmung weiter nachzugehen, während die Autochthonen für geringste Vergehen drakonisch bestraft werden, ist ja schon „normal“. Wozu sind die Fachkräfte auch sonst hier, wenn nicht Terror auszuüben und damit den Unmut von der Herrscherkaste abzulenken? Das „Volk“ ist inzwischen so verblödet, dass die Meisten 2 und 2 nicht mehr zusammenzählen können.

Wenn es nicht so abgrundtief traurig wäre, könnte man den ganzen Tag über Aufführungen mit Klima-Greta lachen. Ein 64jähriger alkoholisierter Tattergreis küßt einer  16jährigen Autistin die Hand und das Establishment kriegt sich vor Begeisterung nicht mehr ein. (Ich bin ja auch fast in dem Alter wie der ischiasgeplagte Juncker, als Greisin würde ich mich noch nicht bezeichnen, aber, ich glaube, selbst wenn ich meine Arbeit aufgeben und nur noch trinken würde, die Mengen Alkohol, die der schon vernichtet hat, das schaffe ich nicht mehr.) Ich fragte mich, was machen eigentlich die Eltern dieses Kindes, warum lassen sie so etwas zu, statt ihre Tochter zu schützen? Aber nein, die promoten auch gerade (so ein Zufall) ein Buch.

Greta hat schon Ähnlichkeit mit Wednesday Addams. Gegen die heutigen Zustände sind die Addams aber eine sehr angenehme Familie und Onkel Vester und das eiskalte Händchen wirken geradezu sympathisch. Allerdings tun sich große Fragen auf, die die AAS bestimmt bald beantworten wird: Sind Greta und Wednesday Nazis? Sie tragen Zöpfe, Wenesday trägt Kleidchen, bei Greta muß man mal abwarten,wenn es wärmer wird, was sie dann anhat, falls sie bis dahin nicht in der Versenkung verschwunden ist.

Eines muß man sagen, durch Klima-Greta werden die Herrschaftsmethoden der „Elite“ sehr deutlich gemacht. Krankheit, Hysterie, Dummheit, gepaart mit Hypermoral, Angst und Panik. Warum sollten wir anderen von ebensolchen Ängsten geplagt werden wie Greta? Selbst wenn der „menschengemachte Klimawandel“ kein Schwindel wäre, wäre ja Angst in der Situation völlig unangebracht, man müßte auf rationalen Grundlagen nach Auswegen suchen. Oder würde die „Erderwärmung“ gestoppt, nur weil ein paar Milliarden Menschen plötzlich Panikattacken hätten?

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Was Schuleschwänzen mit dem Klima zu tun hat, erschließt sich mir ebensowenig. Die könnten ja, wenn sie so überzeugt von ihrer Sache sind, verlangen, dass in der Schule mehr Naturwissenschaften unterrichtet werden (Bei uns war das Klima ein Thema in Geographie).  So könnte man die Zusammenhänge besser verstehen. Anschließend können sie das ganze Wochenende demonstrieren gehen, um am Montag wieder in der Schule zu erscheinen und vehement das Recht auf Bildung einzufordern. Aber dann käme ja noch jemand drauf, dass das Ganze eine Methode ist, um die Menschen abzuzocken, Schuldgefühle zu wecken und sie so besser beherrschen zu können (nicht alle Völker haben ja wie das deutsche die ewige Schuld auf sich geladen).

Einstweilen werden im „Kampf gegen den Klimawandel“ erstmal die Plastetrinkhalme und die Wattestäbchen mit Plaste verboten. Warum kommt eigentlich keiner drauf, die Aufstellung neuer Streitkräfte und das Führen von Kriegen zu verbieten? (Gut, letzteres ist seit 1928 verboten, Stichwort Briand-Kellogg-Pakt, deshalb wird ja auch das Wort „Krieg“ immer vermieden) Die Ur-Grünen kannten diese Zusammenhänge noch. Ein Kampfjet ist bestimmt viel klimaschädlicher als alle Plastetrinkhalme dieser Welt.

Ebenso mit der Schulschwänzerei, allenthalben in den „alternativen Medien“ Rumgejammer. Ja, ich habe keine Schulkinder mehr, aber warum benutzen Eltern diesen Blödsinn nicht als Steilvorlage, um Breschen in die Schulpflicht zu schlagen? Vielleicht würden den jungen Wilden in der identitären Ecke auch ein paar solcher Zusammenhänge aufgehen, wenn sie denn den Mut hätten, selber Kinder aufzuziehen.

Die Gelbwesten machen ja auch außerhalb der Arbeitszeit Aufstand. Also, etwas tut sich doch. Und ich habe meine sämtlichen Bücherregale umgegraben auf der Suche nach einer kleinen Broschüre. Heute fiel sie mir in die Hände, sie stand auf dem Schreibtisch, seit 2010. Der Titel steht in der Überschrift, allerdings habe ich sie in deutsch. Das unsichtbare Komitee schreibt da sehr schöne Sachen:

Mit deutlichem Seitenhieb auf Stephane Hessel wird  gesagt: „Es geht nicht darum, sich zu empören…“ oder „Es geht nicht darum, sich zu engagieren

„Sich an das binden, was man als wahr empfindet. Da anfangen.“

„Nichts von den Organisationen erwarten. Misstrauen hegen gegenüber allen existierenden Milieus, und vor allem davor, selbst eins zu werden.“

Das Komitee macht Vorschläge zum Handeln. Denen, die sich hier „rechts“ nennen und die glauben, damit auf der richtigen Seite zu sein, wird das zu sehr nach Antifa klingen. „Plündern, kultivieren, fabrizieren“  Es geht jedoch weit über die Destruktivität der Neofaschisten hinaus: „Bilden und sich bilden“. Aber ich kann hier ja nicht die ganze Broschüre abschreiben. Da ich sie nun gefunden habe, habe ich im Netz nicht mehr gesucht. Würde mich wundern, wenn sie nicht irgendwo als pdf zu finden wäre.

Marx (soll Satanist gewesen, o Gott!), Lenin und die Geschichte der alten deutschen Arbeiterbewegung, auch wenn sich das bildungsbürgerliche Milieu noch so sehr sträubt, können auf dem weiteren Weg sehr hilfreich sein. Das unsichtbare Komitee hatte bestimmt einiges davon rezipiert, nur können wir nicht dabei stehenbleiben.

Meine Rede, solange die patriotische Seite nichtmal so etwas wie indymedia zustandebringt (selbstverständlich ohne Aufrufe zu Straftaten), wird es nicht wesentlich vorangehen. Bildung tut not, auch bei denen, die glauben, rechts zu sein. Vielleicht wäre dann auch mal Schluß, mit dem Blödsinn, der bei sich gebildet gebenden Rechten immer wieder in Bezug auf Hegel verbreitet wird. Seinerzeit war das beim Honigmann und seinem dann plötzlich verschwundenen Adlatus Nußknacker auch zu lesen: These, Antithese, Synthese. Ach, wenn es so einfach wäre, warum werden Philosophiestudenten dann mit der Phänomenologie des Geistes gequält, warum hat Lenin dann 1914 sich wochenlang mit der Wissenschaft der Logik beschäftigt?

Zum Schluß etwas Tröstliches von Hegel, vom Ende der Vorrede zur Phänomenologie, bin mir aber nicht sicher, ob das wirklich so ist: „Wir müssen überzeugt sein, daß das Wahre die Natur hat, durchzudringen, wenn seine Zeit gekommen, und daß es nur erscheint, wenn diese gekommen, und deswegen nie zu früh erscheint, noch ein unreifes Publikum findet;“

Eine Woche im neuen Job

… und morgen geht die Sklaverei wieder los. Na ja es geht, ist ja keine Telefonie.

In der ersten Januarwoche hatte ich ja noch frei. Da am ersten Mittwoch im Monat freier Eintritt in den  Museen ist, war ich im Alten Rathaus und im Museum der bildenden Künste. Über letzteres, vor allem den Baustil, will ich mich nicht auslassen. Ich glaube nur, dass er zumindest einen entfernten Eindruck von der Neuen Reichskanzlei vermittelt, wenn dort vielleicht auch edlere und wertbeständigere Materialien verbaut wurden, die mußten dann aber doch nicht so lange halten.

Das Stadtgeschichtliche Museum im Alten Rathaus, besonders der Teil, der nicht die Gegenwart betrifft, ist immer einen Besuch wert. Viele Rentner waren da, viele hatten auch ihre Enkel mitgebracht. Ein wenig vermißt habe ich an dem Tag die vielen integrationswilligen Schutzsuchenden, die ja so wenig Geld haben. Es wäre eine grandiose Gelegenheit, ein wenig von der Kultur und Geschichte des Gastlandes zu erfahren. Vermutlich haben aber schon deren betreuende Sozialarbeiter*innen kein Interesse und vielleicht auch keine Kenntnis von solchen Möglichkeiten. Wenn schon Fachkräfte wie die üppig vom Steuerzahler alimentierte Frau Özoguz, in deren Mutter(?)sprache „Kultur“ kültür und „Musik“ müzik heißt, klar erkennen, daß es außer der Sprache gar keine deutsche Kultur gibt, dann müssen wir das wohl glauben und uns nur fragen, warum die Dame dann in hohen Regierungsämtern arbeitet (sie war ja mal Integrationsbeauftragte) und nicht als Sprachlehrerin.

Jedenfalls stand ich vor einer Vitrine und sah mir die Amtskette des OB an:

Ich dachte, welcher Heuchler doch seit Jahren diese Kette trägt. Vielleicht waren die früheren OB auch nicht moralisch so hochstehend, aber was hat dieser ehemalige Religionslehrer eigentlich zustandegebracht außer mit 60 Jahren nochmal Vater zu werden, „breite Bündnisse“ zu schmieden und die Aktivitäten der Politkriminellen zu decken.

Die „Schutzsuchenden“ werden für dubiose politische Zwecke mißbraucht. Natürlich werden sie als Waffe im Völkermord an unserem Volk benutzt und die allermeisten sind zu dumm, um das zu erkennen und sie werden auch dumm gehalten. Der Islam mit seiner Forderung nach Unterwerfung konditioniert Menschen auch in diese Richtung (dumm bleiben). Mit Asiaten könnte man einen solchen Völkermord an den Deutschen wahrscheinlich gar nicht in dieser Art durchziehen. (Wer Zweifel an der Völkermordthese hat, lese das Völkerstrafgesetzbuch §6.)

Hier nur mal ein paar links, keineswegs eine vollständige Liste, was sich in den letzten Jahren in Leipzig zugetragen hat. Auch wenn es um professionelle Angriffe auf Bundesbehörden geht, bleiben diese weitgehend straffrei und eine angemessene überregionale Berichterstattung gibt es auch nicht. Silvester 2018 wurde der 5. Strafsenat des BGH angegriffen, die Art und Weise erinnert an die Überfälle auf das Polizeirevier in Connewitz.

http://www.lvz.de/Leipzig/Polizeiticker/Polizeiticker-Leipzig/Bekennerschreiben-taucht-nach-Angriff-auf-BGH-in-Leipzig-auf

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/linksextremisten-in-leipzig-funken-in-der-nacht-13642283.html (Das war der Angriff auf das Bundesverwaltungsgericht)

https://www.achgut.com/artikel/antifa_gmbh_co_kg_sektion_leipzig_jahres_geschaeftsbericht_2015_und_ausblic  (Die Achse der Guten hat mir hier viel Arbeit erspart)

Ich meine nur, wenn wieder mal über die drohende Islamisierung und die vielen jungen kampfbereiten Männer, die seit 2015 in der BRD sind, philosophiert wird, die wahren Feinde des Volkes, solche wie OB Jung und seine Handlanger und deren Befehlsgeber waren schon lange da. Bei diesen Angriffen sind eben keine IS-Kämpfer involviert, sondern mit Millionensummen an Steuergeld gepäppelte sich Linke Nennende.

 

Die Einschläge kommen immer schneller

Anschlag auf ein AfD-Büro in Döbeln, der 5. Strafsenat des BGH wurde angegriffen. Das Regime und seine Hintermänner sind mit dem Bürgerkrieg wahrscheinlich im Verzug, deshalb fängt die faschistische Merkeljugend schon mal an.

Das hier ist allerdings nicht der Krieg, sondern der Schlaf der Vernunft, der Ungeheuer gebiert. Und dafür, daß der Michel weiter schläft wird ja über das Bildungssystem und die Medien einiges getan. Wenn dann doch zuviele aufwachen, hat man ja die Schläger- und Einschüchterungstruppen (siehe oben).

Es wird schwer, dem etwas entgegenzusetzen, zumal es auf der Seite derer, die sich nicht zu dieser sog. „Linken“ und „Zivilgesellschaft“ rechnen, elementare Voraussetzungen fehlen, nämlich Vertrauen untereinander und Solidarität. Ich habe es schon mal irgendwo geschrieben, hier ist von der heute sog. Linken, aber auch von der alten deutschen Sozialdemokratie viel zu lernen. Während der Zeit des Sozialistengesetzes mußten die auch unterhalb des Radars segeln und haben dabei ihre (heute würde man sagen zivilgesellschaftlichen) Strukturen auf- und ausgebaut.

Ein Beispiel: Allenthalben wird das Lamento über die Frühsexualisierung in den KiTas (ich schreibe hier bewußt nicht Kindergärten) angestimmt. Aber bitte, es gibt keine KiTapflicht, mal abgesehen davon, daß es (noch) sehr viele Erzieherinnen mit gesundem Menschenverstand gibt. Also überlegt, ob man auf Teile des Einkommens verzichten kann, Oma und Nachbarn sind solidarisch, man hilft sich gegenseitig bei der Kinderbetreuung. Wenn ich mal nicht mehr arbeiten muß, werde ich ein konkretes Angebot machen, ich könnte mich aber eher als Hausaufgabenbetreuerin sehen. Gegenseitige Hilfe eben, unangemeldet, ohne staatliche Einmischung. In den KiTas können sie ihre Sexualerziehung dann an den Moslemkindern ausprobieren, vielleicht erledigt sich das Problem dann von selbst. Das ist nur ein Beispiel.

Außerdem wird viel zu oft das Schlechte, die miese Situation beschworen. Ich beschäftige mich gerade ein wenig mit sächsischer Geschichte. Im UTB-Band 2291 „Landesgeschichte Sachsen“ von Katrin Keller, Stuttgart, Ulmer 2002 habe ich die folgende schöne Stelle auf Seite 324 gefunden: „Sachsen verlor im Rahmen der Demontagen, die ihren Höhepunkt 1947 erreichten … etwa 1000 Betriebe, die abgebaut und als Reparationsleistungen in die Sowjetunion transportiert wurden. Das waren mehr Einrichtungen als aus allen drei Westzonen zusammen entfernt worden sind.“ Man muß ja auch bedenken, daß damals viele Männer im Krieg gefallen oder krank aus der Gefangenschaft gekommen waren. Die Menschen hungerten. Trotzdem schafften sie es, das Land wieder aufzubauen. Das sollte uns Heutigen Kraft geben, den Widerstand auf allen Ebenen zu organisieren.

 

Auch im neuen Jahr geht es weiter

Zu größeren Abhandlungen fehlt mir Zeit und Kraft, aber ein paar Gedanken möchte ich niederschreiben. Die Vögel haben meine selbstgebastelte Futterstelle angenommen und kommen täglich, um zu picken, ein besonders Mutiger läßt sich sogar fotografieren

Am Montag geht (wieder mal) eine neue Arbeit los, kein CC. Bin sehr gespannt.

Im vorigen Jahr hatte ich ja mal geschrieben, in welch gedrückter Stimmung ich war, als ich beim ADAC kündigte. Mein Kündigungsfuror geht weiter. Diesmal hat es den Eulenspiegel getroffen. Eulenspiegel habe ich mir schon als Schülerin manchmal gekauft, kam damals jede Woche und kostete 25 Pfennige. Als wir 1980 aus dem Studentenwohnheim aus- und in ein besetztes Haus einzogen, abonnierten wir ihn. Nach der Scheidung habe ich das Abo behalten. In den letzten Jahren ist die Eule leider ein in weiten Teilen politisch korrektes Schmierblatt geworden.

In der ersten Nummer 2019 (der vorletzten, die ich jemals erhalten werde) schreiben sie über den Brexit. Dort steht auf Seite 31 folgender Satz: „Dabei sind die letzten vernünftigen Ideen, die aus England kamen, schon eine Weile her: die Dampfmaschine, der Fußballsport und die Bombardierung Dresdens.“

Auch wenn es sich angeblich um eine Satirezeitschrift handelt, im funktionierenden Rechtsstaat würde ich die anzeigen, aber was solls. Die Vernichtung des deutschen Volkes gehört ja zur politischen Agenda. Und das sind eben nicht nur Hirngespinste verirrter Antifanten, sondern auch ein Herr Robert Niemann, seines Zeichens ständiger Mitarbeiter des Eulenspiegel, schreibt so etwas. Von Nostalgie oder gedrückter Stimmung ist bei dieser Kündigung nichts zu spüren, ich hoffe nur, daß das Mistblatt bald pleite geht.

Frauen

Hatte viel zu tun und wenig Lust, etwas zu schreiben.

Aber seit heute früh plärrte es durch die Nachrichten, daß die Justizministerdarstellerin Barley etwas von sich gegeben hat. Meines Erachtens waren die Ergüsse der Dame in höchstem Maße frauenfeindlich. Offensichtlich soll ja wieder einmal Kompetenz gegen das Geschlecht ausgespielt werden. Da die Dummheiten von einer Frau geäußert wurden, liegt ja der Gedanke nahe, daß Frauen es nötig hätten, statt durch Leistung durch Geschlecht zu überzeugen. Aber was machen dann eigentlich die anderen 300 oder mehr Geschlechter, die es ja geben soll? Also die Dame diskriminiert auch noch und grenzt viele Möntschen aus.

Gehört habe ich es zwar im DLF, aber ich zitiere mal aus ZON:

„Von der Regierungsbank aus schaue ich auf die Fraktionen von AfD, FDP und CDU/CSU. Da sitzt ganz oft ein Meer von grauen Anzügen. Der Frauenanteil dort beträgt zwischen 10 bis knapp über 20 Prozent“, sagte Barley der Zeitung. Ändern ließe sich das nur durch ein neues Wahlrecht.

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-11/wahlrecht-frauen-katarina-barley-bundestag

Darüber hinaus macht sie sich Sorgen, daß es Rückschritte bei der Gleichberechtigung geben könnte. Ja, worüber soll man sich auch im funktionierenden Rechtsstaat sonst Gedanken machen, wenn man die Rolle der Justizministerin verkörpert? Vielleicht über die Vergewaltigung und Abschlachtung Einheimischer durch die Vertreter einer archaischen Religion? Natürlich nicht, denn das ist ja gewollt. Wenn die Trulla keine größeren Probleme hat als graue Anzüge im Bundestag, dann könnte sie ja erstmal die Geschäftsordnung ändern lassen.

Fortan hätten z.B. alle im Hawaii-Hemd zu erscheinen, um Madame wenigstens  die grauen Schatten zu vertreiben. Am 14. Oktober 1970 provozierte Lenelotte von Bothmer als erste Frau, die bei einer Rede im Bundestag einen Hosenanzug trug, die Schlipsträger. Heute provozieren die grauen Anzüge eine Kleidchenträgerin.

Diese hat sogar schon an die Änderung des Wahlrechts gedacht. Da höre ich doch die Nachtigall trapsen. Vorschlag: Wir führen den Rechtsstaat ein (geht nicht in der Kolonie, ich weiß), genau den, der im Sozialkundeunterricht immer beschworen wird. Der hat etwas, das man Gewaltenteilung nennt und das in der BRD, außer dem Namen nach, so gut wie unbekannt ist. Hätten wir nämlich wirklich Gewaltenteilung, hätte eine Justizministerdarstellerin als Vertreterin der Exekutive in einem Legislativorgan wie dem Bundestag gar nichts zu suchen, außer die Abgeordneten würden sie hinzitieren oder es wäre gesetzlich festgelegt, daß sie ab und zu dort erscheinen muß, um Rechenschaft über ihre Arbeit abzulegen. Der Anblick grauer Anzüge im Bundestag bliebe ihr also erspart.

Als Soforthilfe könnte sie ja auch mal mit Frau Weidel, so von Frau zu Frau, reden. Alice Weidel trägt ja auch oft Jacket in gedeckten Farben, auch in grau. Vielleicht könnte die AfD-Vertreterin sich in ebenso bunte Fräckchen kleiden wie die Grökaz, da wäre doch wenigstens ein grauer Fleck verschwunden und Madame hätte vielleicht Zeit mal wieder über den Rechtsstaat und die Justiz nachzudenken. Aber ich glaube, eher kommt Frau Weidel in pink als daß Frau Barley an der Herstellung des Rechtsstaates mit funktionierender Justiz arbeitet.

Heute schlafe ich gut

Auch angesichts aktueller Wahlergebnisse neige ich ja doch zum Pessimismus. Direkt weg ist dieses Gefühl auch nicht, zumindest auf Deutschland bezogen nicht. Aber für den Zustand der Welt, der ist wahrscheinlich doch besser als gedacht.

Ich war heute nach der Arbeit bei der Konrad-Adenauer-Stiftung, die sich mit der FAZ zusammengetan hat, um solche famose Veranstaltungen wie die heutige zu organisieren, deren Titel lautete: „Supermacht China-beherrscht Peking bald die Welt?“ Wo das stattfand? Auf dem MDR-Gelände, also Lügenpresse allüberall und jede Menge verblödeter Landsleute.

Außerdem hatte ich die Einladung nicht richtig gelesen, war also zu lange auf der Arbeit geblieben, hatte mir dann in aller Ruhe noch einen doppelten Espresso genehmigt, um den Tag durchzuhalten und kam rund eine Stunde zu spät. Analysieren mag ich das Gelaber und Geschwafel gar nicht. Wie bei Günter Jauch konnte das Publikum abstimmen. Den tollen Herrn Ex-Bundestagspräsidenten Lammert hatte ich leider auch verpasst. Nur mein Eindruck war der: Wenn diese FAZ- und CDU-Typen derartige Angst vor China haben, dann kann es um unsere Welt nicht so schlecht bestellt sein. Diese Typen stürzen das eigene Land ins Elend und regen sich über eine „Diktatur der kommunistischen Partei“ auf, die Abermillionen Chinesen aus dem Elend geholt hat. Ach ja, im Gegensatz zu „unserer“ sozialen Marktwirtschaft, wo die „Werte“ und die „Menschenrechte“ geachtet werden, rüstet China auf, bringt den Afrikanern und anderen Asiaten Infrastruktur und damit Abhängigkeiten und marschiert natürlich über die Seidenstraße auch nach Europa. Da kann ich nur sagen, hoffentlich sind sie bald da, fegen Euch hinweg und bringen ihre Infrastruktur mit.

In China bezahlen nämlich alle mit Handy, selbst Bettlern kann man so spenden. Das setzt eine digitale Infrastruktur voraus, von der wir nur träumen können. Die Typen auf dem Podium meinten dann, dass die dadurch in China ja auch alle überwacht würden und wir uns mehr auf die NATO besinnen müßten, um unsere Sicherheit zu gewährleisten. –>Klaro, wir hier in unserer Kolonie werden ja nicht überwacht, noch nichtmal das Handy der Kanzlerin wird bei uns abgehört 😉 Ach, und die Gewaltenteilung, die wir haben, das kennen die Chinesen ja gar nicht. Die verbrauchen nur Ressourcen und wollen bis 2049 unseren Lebensstandard haben. Na ja, wir sind ja auf dem Weg nach unten, diesen Lebensstandard zu erreichen wäre bestimmt auch eher möglich.

Für wie blöd halten diese Gestalten, die höchstwahrscheinlich auch zur Spezies der Gutmenschen gehören, eigentlich andere Menschen und Völker? Glauben die wirklich, die Chinesen machen sich keine Gedanken über Ressourcen und Umweltschutz? Ich meine wirklich Umweltschutz und nicht Zerstörung der eigenen Wirtschaft durch (wahrscheinlich von der Kolonialmacht initiierte Possen) wie Kohleausstieg, Windkraft und Fahrverbote für böse, schmutzige Dieselfahrzeuge.

Wahrscheinlich gehts der Kolonialmacht und ihren Satrapen schlechter als ich dachte, da gehe ich jetzt beruhigt schlafen, muß ja morgen wieder ins Callcenter, wo die soziale Marktwirtschaft waltet (obwohl es dort, wo ich jetzt arbeite wirklich ganz angenehm ist).

Einwurf

Die Ereignisse überschlagen sich. Als werktätige Oma komme ich da nicht hinterher. Zum Glück ist uns ja der Umsturz durch feindlich-negative Kräfte  die „Revolution Chemnitz“ erspart geblieben. Also, wäre ich der Geheimdienstoffizier, der sich diesen schönen Namen ausdenken mußte, ich hätte meine Kreation „Gruppe Karl-Marx-Stadt“ genannt. Die Erinnerung an selige RAF-Zeiten wäre drin und natürlich der Name des Gottseibeiuns, der an sich schon als Bürgerschreck sehr gut geeignet ist. Abstoßend wirken soll das ja auf den BRD-gehirngewaschenen Normalo. Da wäre dann vielleicht gar nicht mehr so aufgefallen, was die Sachsen doch für famose Kerle sind. Mit sieben Mann und einem Luftgewehr wollten sie bei nicht mal einem Monat Vorbereitungszeit die BRD zum Einsturz bringen. Das wurde ja im Netz rauf und runter thematisiert. Fast könnte man glauben, dass es von den Initiatoren (also den Diensten) so gewollt war. Na, zum Glück haben es ja die entsprechenden Dienste auch nicht an revolutionärer Wachsamkeit fehlen lassen und uns allen ist viel Unheil erspart geblieben. Wer redet da noch von ein paar Messermorden oder Vergewaltigungen. Da der Umsturz für den 3. Oktober geplant war, wäre wahrscheinlich ohnedies nicht viel draus geworden. Die Grökaz weilte ja in Israel, vielleicht war auch das ein geschickt geplanter Schachzug, ein Plan B sozusagen. Sie hätte sicher  nach der Machtübernahme durch die Sachsen in der BRD von Israel aus den Volkssturm Widerstand organisieren können. Leider wurde die Irminsul schon von Karl „dem Großen“ und seinen Schergen gefällt und Widukind ist auch schon getauft.

Ursprünglich wollte ich nur etwas über Grundgesetz und Verfassung schreiben.

Dieses Thema gibt immer wieder den Anlaß für mehr oder weniger sinnvolle Diskussionen. Die meisten Staaten haben geschriebene Verfassungen, Großbritannien z.B. hat eine solche nicht, wohl aber Gesetze, die bestimmte Grundlagen des Staates beschreiben und es gibt  Verfahren, um solche verfassungsmäßigen Prinzipien auszulegen und fortzuschreiben.

Eine Definition von „Verfassung“ habe ich hier gefunden: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/verfassung-48035/version-271293: Rechtliche Grundordnung eines Staates, Gesamtheit der geschriebenen und ungeschriebenen Rechtssätze über die Bildung, den Aufgabenkreis und die Organisation der obersten Staatsorgane, das Verhältnis der einzelnen Staatsorgane zueinander, die staatlichen Aufgaben, den staatsrechtlichen Aufbau des Staates und die Rechte des Bürgers gegen den Staat (Grundrechte). Die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland ist im Grundgesetz (GG) geregelt. (Fettgedrucktes ist von mir.)

Den letzten Satz finde ich besonders gut. So kann man es sehen und historisch ist es wohl so gewesen, daß das (geschriebene) Grundgesetz und die Verfassung fast deckungsgleich waren. Aber wie sagte doch Carlo Schmidt (einer der Väter des Grundgesetzes) so schön: „Wir haben keinen Staat zu errichten.“   https://youtu.be/l0bQ5VJDhwY

Da man in einem besetzten Gebiet, vor allem wenn es längere Zeit besetzt ist, ohne ein paar grundlegende Regelungen nicht auskommt, sieht die Haager Landkriegsordnung für solche Gebiete vor, ein Grundgesetz zu erstellen. Das ist für die Bundesrepublik Deutschland ja auch 1949 geschehen. In der sowjetischen Besatzungszone wurde 1946 zunächst ein Verfassungsentwurf für das Deutsche Reich erarbeitet: http://www.documentarchiv.de/ddr/1946/sed-verfassungsentwurf-ddr.html Als die Beziehungen zwischen den Besatzungsmächten problematisch wurden, wurde ausgehend von der sowjetischen Besatzungszone die Volkskongreßbewegung geschaffen, die letztlich am 7. Oktober 1949 als Reaktion auf die Annahme des Grundgesetzes in den westlichen Besatzungszonen in die Gründung der DDR mündete. Durch Beschluß der Volkskammer wurde eine modifizierte Variante dieser Reichsverfassung in Kraft gesetzt, auch unter dem Namen „Verfassung“. Im Jahre 1968 gab es sogar eine Volksaussprache und schließlich einen Volksentscheid zur Annahme einer Verfassung. Auch wenn es „Zettelfalten“ war, die BRD-Bürger durften noch nicht mal das.

Aber dann kam die „Wende“ und die „Wiedervereinigung“. Allenthalben wurde (ich kann nur für Sachsen sprechen) auch auf der Straße von einem Friedensvertrag und einer neuen Verfassung gesprochen. An der Stelle werden künftige Historikergenerationen viel zu tun bekommen (falls es dann wieder Universitäten gibt, die diesen Namen verdienen). Die gewendete Volkskammer der DDR hatte auch flugs einen Verfassungsentwurf parat: http://www.documentarchiv.de/ddr/1990/ddr-verfassungsentwurf_runder-tisch.html

An einem Friedensvertrag wurde ja auch gewerkelt. Der hieß dann 2+4 Vertrag und war selbstverständlich kein Friedensvertrag. Wie hätte das auch gehen sollen? Selbst wenn irgendjemand auf dieser weiten Erde einen Friedensvertrag hätte schließen wollen, mangels Gegenüber auf deutscher Seite wäre das nicht möglich gewesen, das Reich war nicht handlungsfähig. Das deutsche Volk, das ja (in einer Demokratie) Souverän ist, war zwar auf der Straße (in Mitteldeutschland), wurde aber so beschäftigt, daß die Konstitution ins Hintertreffen geriet. Doch halt, Rettung nahte: Nach dem Beitritt der DDR zur BRD wurde doch tatsächlich eine Verfassungkommission eingesetzt. Vielleicht würde sich das deutsche Volk doch noch eine Verfassung geben, ein souveränes Staatswesen konstituieren und dann Frieden schließen? Heraus kam das: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2012/37370491_kw02_verfassungskommission/207416, d.h. einige unbedeutende Änderungen, die Ablehnung von Volksentscheiden, zwei Grüne, die unter einigem Getöse die Verfassungskommission verließen, weil sie deren Sinnlosigkeit (oder was auch immer) erkannt hatten und die notdürftige Legitimation des neuen Artikel 23 GG. Letzterer kann schon deshalb niemals rechtmäßig sein, weil der alte Artikel einfach überschrieben wurde. Natürlich wurde das Grundgesetz beibehalten. Das Volk war längst von der Straße.

In diesem Zustand leben wir heute noch. Freilich erfüllt das GG die Funktion einer geschriebenen Verfassung, 40 Jahre, bis 1989, lief das auch recht gut. Um diese Verfassung zu schützen, wurde schon 1950 ein Bundesamt für Verfassungsschutz gegründet. Um sie zu hüten, trat 1951 das Bundesverfassungsgerichtsgesetz in Kraft. So lange die Lebenswirklichkeit nicht allzusehr vom geschriebenen Gesetz abwich, war das unproblematisch. Der Betrug war nicht so offensichtlich wie heute.

Das GG wird zwar auch immer mal verändert, um die ärgsten Verwerfungen notdürftig zu übertünchen (immerhin sind es weit über 100 Änderungen), aber ein so tiefer Riß zwischen kodifizierter „Verfassung“ (dem GG) und der Verfassung wie sie tatsächlich ist, klaffte in der Vergangenheit nicht. Nun heißt aber die Institution, von deren homepage mich auch heute(7.Oktober!!!) noch ein gewisser Herr Hans-Georg Maaßen angeblickt hat „Verfassungsschutz“ und der Verein, dem zur Zeit der Herr Professor Voßkuhle vorsitzt „Bundesverfassungsgericht“. Diese Namensgebung wird Gründe haben. Würden die sich „Grundgesetzschutz“ und „Bundesgrundgesetzgericht“ nennen, müßten sie ja tatsächlich das geschriebene GG schützen bzw. hüten. Das tun sie nicht. Auch den untergeordneten Instiutionen geht das GG komplett am Allerwertesten vorbei. Die Verfassung, d.h. die nicht kodifizierte, die uns ihre häßliche Fratze im täglichen Leben zeigt, schützen und hüten sie sehr wohl. Anders sind die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts z.B. zum Eurorettungsschirm, aber auch die Hinnahme des kalten Staatstreiches am 4. September 2015 durch die „staatlichen“ Institutionen nicht zu erklären.

Diese Zustände verdeutlichen,  daß der sog. „Rechtsstaat“ niemals existiert hat. Eine unabhängige Justiz hat es nie gegeben, nicht nur deshalb, weil die Staatsanwälte weisungsgebunden (an die Exekutive) sind und die Richter durch Exekutiv- und Legislativorgane gewählt werden. Solche Regelungen dienen nur der Absicherung der tieferliegenden Strukturen. Die Judikative, z.B. in Gestalt des Bundesverfassungsgerichts hütet nicht das GG, sondern die bestehende „Verfassungs“wirklichkeit, die ja wesentlich durch die Exekutive geschaffen wird. Ebenso wird nicht das GG geschützt, sondern die elende Wirklichkeit, die mit von der Exekutive geschaffen wurde. Die Legislative spielt innerhalb der Staatsgewalten keine große Rolle mehr. Allesamt sind sie aber zur Beute der Parteien geworden, was die Lage nur noch verschärft.

Wer anstrebt, durch eine Normenkontrollklage beim Bundesverfassungsgericht Recht im Sinne des GG zu bekommen, irrt von vornherein. Das GG wird zitiert, spielt aber praktisch keine Rolle. Zementiert und abgesichert wird das Handeln der Exekutivorgane und ihrer Schranzen („Verfassungs“wirlichkeit).

Wir sind das Volk

verfassungDDR  Diese Losung wurde 1989 allenthalben auf den Demos gerufen. Damals verfehlte sie ihre Wirkung nicht. Wenn heute wieder landauf landab dieser Ruf ertönt, klingt er kraftvoll als Erinnerung an die damalige Zeit. Ich will auch nicht bestreiten, daß das Rufen einer solchen Losung den Beteiligten Kraft und Gemeinschaftsgefühl geben kann. Auf mich wirkt der Ruf heute trotzdem etwas hilflos und antiquiert.

Für die Herrschenden in der DDR (jedenfalls für die ohne tieferes Hintergrundwissen) klang der hunderttausendfach erschallende Ruf von der Straße bedrohlich. Sie betrachteten sich ja als legitime Vertreter des Volkes und beanspruchten auch die Definitionsmacht darüber, wer oder was das Volk sei.  Immer schwang dabei mit, daß es die Werktätigen, ehemals im Kapitalismus Unterdrückten und Ausgebeuteten (und noch ein paar andere) seien, was sich aus dem marxistisch-leninistischen (teleologischen) Geschichtsbild ja auch zwingend ergibt. In Deutschland war alles etwas komplizierter. Anfangs existierte ja noch ein deutsches Volk. Spätestens Anfang der 70er Jahre hatten sich Ost und West in der Teilung eingerichtet und in der DDR wandelte sich das deutsche Volk zum „Volk der DDR“. Ich hatte schon mal an anderer Stelle die damaligen scholastischen Spitzfindigkeiten bei der Definition von “ Nation“ und „Nationalität“erwähnt.

Es gab eine „Volkspolizei“ und eine „Nationale Volksarmee“, natürlich zum Schutz und zur Verteidigung der Interessen des Volkes. Das Parlament war die Volkskammer.

Artikel 4 der Verfassung von 1974 besagte: „Alle Macht dient dem Wohle des Volkes.“ So könnte ich endlos weiter aufzählen. 1989 stand aber das Volk, von den Herrschenden zunächst als Rowdys und feindlich-negative Kräfte diffamiert, auf der Straße. Jeden Montag ertönte es auf den Straßen vieler Städte der Republik immer kraftvoller „Wir sind das Volk“. Das traf die herrschende Ideologie an der richtigen Stelle und hebelte sie aus. Manch Volkspolizist und mancher Offizier der Volksarmee wird wohl sehr früh begriffen haben, daß hier der Souverän agierte und die (noch) Machthaber die Definitionsmacht über das, was das Volk sei, verloren hatten. Zum Wohle des Volkes,wie es auch Artikel 2 dieser o.g. Verfassung verlangte, agierten Honecker&Co. schon lange nicht mehr. So empfanden es damals breite Schichten. (Hier nochmal der Verweis auf die „revolutionäre Situation“ im vorigen Artikel.)

Ein Slogan zur richtigen Zeit am richtigen Ort bringt kein System zum Einsturz, kann aber e i n e sehr wirksame Waffe sein. (Man denke an die Marsaillaise während der französischen Revolution. Die zündende Melodie fehlt uns übrigens auch noch.)

Nun, wenn ich heute Merkel oder einer ihrer Paladine wäre und die Rufe „Wir sind das Volk“ hörte, würde ich denken „So what?“. Die beanspruchen doch gar nicht mehr Vertreter des Volkes zu sein. „Volk“ ist für diese Zombies des Kapitals so was von old school, wenn nicht Schlimmeres, nämlich nationalistisch, rassistisch oder einfach Naaazi. Dieser Ruf trifft weder die Herrschenden noch deren Machtapparat. Wer sich mit „Volk“ identifiziert, verliert für diese Clique ja gerade die in ihren Augen menschlichen Eigenschaften und Ansprüche. Über Menschenrechte und Todesstrafe in der EU müßte man gesondert schreiben, man lese z.B. Schachtschneider.

Man könnte nun einwenden, ja, aber das Grundgesetz. Ja, it´s only a piece of paper. Die beanspruchen nicht wie die Machthaber der DDR die Interpretationshoheit über das, was „Volk“, „Recht“ usw. ist, die sch…. wirklich darauf. Ein Volk gibt es in deren Weltsicht nicht (mehr). Dort, wo Menschen (?) glauben, sie gehörten einem Volk an, müssen sie zur Räson gebracht werden, so oder so.

So vollkommen aus der Luft gegriffen ist eine solche Haltung nicht. Oder hat das Deutsche Volk etwa in freier Entscheidung eine Verfassung beschlossen??? (GG Art. 146)

Jetzt fangt aber bitte nicht an, aus jeder Ecke mit den verschiedensten Rechtstheorien und Vorschlägen zu kommen, wie denn nun die Befreiung zu erlangen sei. Der VL hat neulich auch wieder ein Video mit einer Dame dazu gemacht. Gut, vielleicht nehmen die sich alle Lenin zum Vorbild. Der ging zu Beginn des ersten Weltkrieges auch in der Schweiz in die Bibliothek, las Hegel und fertigte Exzerpte an. Aber da gab es nichtmal im Ansatz eine revolutionäre Situation. Selbst wenn es eine gegeben hätte, er hätte ohne Kohle und mit wenigen Getreuen auch nichts ausrichten können, war aber vorbereitet, als er die Möglichkeit zum Eingreifen bekam.

Ich glaube aber, daß heute jeder Selbstverteidigungskurs und jeder noch so kleine Schritt in der Organisation des Widerstands wichtiger ist als das Philosophieren über staatsrechtliche und Eigentumsfragen. Die Zeit dafür wird auch wieder kommen. Die verschiedenen Theorien über Staat und Eigentum sollten aber nicht dazu dienen, den Kampf gegen den Völkermord zu lähmen.